Im Qualifying reichte es für Tsuyoshi erneut nur für den 17. Startplatz, doch beim Erlöschen der Ampel machte er mit einem gewohnt starken Sprint durch die berühmte La-Source-Haarnadelkurve direkt vier Positionen gut und schob sich auf den 13. Rang vor. Hier fand er sich prompt im Getriebe seines Teamkollegen Albon wieder, an dem er jedoch nicht lange fackelte und ihn noch im Verlauf der ersten Runde mit einem entschlossenen Manöver überholte. Im Anschluss blies Tsuyoshi sofort zur Jagd auf den vor ihm fahrenden Zhou, um weiter in Richtung der Punkteränge vorzustoßen.
Das Duell fand jedoch ein abruptes Ende, als sich der Alfa-Romeo-Pilot in der ultraschnellen Raidillon-Kurve spektakulär wegdrehte und einen schweren Unfall baute. Während Zhou den heftigen Einschlag zum Glück völlig unverletzt überstand, profitierte Tsuyoshi von dem Vorfall und rückte kampflos auf den elften Platz nach vorne. In der Folge spulte der Williams-Pilot absolut fehlerfreie Rundenzeiten ab und distanzierte Albon im Heck kontinuierlich. Nach vorne zu den Top 10 war die Lücke für den Williams im Renntrimm jedoch einfach zu groß, um noch eine echte Attacke reiten zu können. So hing Tsuyoshi ein weiteres Mal auf dem undankbaren elften Rang fest, brachte diesen nach einer sauberen und unaufgeregten Leistung aber immerhin sicher über die Ziellinie.
Verstappen sicherte sich den Sieg vor Perez, Alonso, Leclerc, Ocon, Hamilton, Norris, Hülkenberg, Stroll und Sainz.
In der Meisterschaft baut Verstappen seinen Vorsprung weiter aus und liegt nun bereits 135 Punkte vor seinem Teamkollegen Perez, während dahinter Leclerc, Hamilton, Sainz und Russell die Verfolgerplätze belegen und Tsuyoshi unverändert den elften Gesamtrang behauptet.





