Im Qualifying hatte Tsuyoshi diesmal nicht das nötige Glück auf seiner Seite und musste das Rennen vom 13. Startplatz aus in Angriff nehmen. Beim Erlöschen der Ampel behielt er im dichten Startgetümmel jedoch die Übersicht und schob sich mit einem präzisen Manöver an Bottas vorbei auf den zwölften Rang. Weiter nach vorne ging es aus eigener Kraft im trägen Renntrimm allerdings nicht, während Bottas wie eine Klette im Heck des Williams klebte und unentwegt versuchte, die Position zurückzuerobern. Nach einigen Umläufen riskierte der Finne im Duell jedoch zu viel, drehte sich ohne Fremdeinwirkung von der Strecke und verschaffte Tsuyoshi somit erst einmal reichlich Luft nach vorne und hinten.
Gegen die Rennmitte wendete sich das Blatt, als Vettel im Aston Martin von hinten mit Riesenschritten aufholte und in der absoluten Schlussphase direkt im Getriebe von Tsuyoshi lauerte. Beim Versuch, sich im engen Stadionabschnitt am Williams vorbeizuzwängen, kam es zu einer Berührung zwischen den beiden Fahrzeugen, durch die sich Tsuyoshi unglücklich wegdrehte. Er sortierte sich auf dem 15. Platz wieder ein und blies sofort zur Gegenattacke, bei der er sich im direkten Duell Schumacher schnappte. Mehr als der 14. Gesamtrang war nach dem späten Zwischenfall bis zur Zielflagge aber nicht mehr zu holen.
Verstappen sicherte sich den Sieg vor Ocon, Perez, Leclerc, Stroll, Magnussen, Russell, Gasly, Sainz und Norris.
In der Gesamtwertung führt Verstappen das Klassement vor Leclerc, Russell, Perez und Sainz an, während Tsuyoshi auf den zehnten Platz abrutscht und Williams weiterhin den sechsten Rang bei den Konstrukteuren behauptet.





