Das Rennwochenende in Singapur begann für das Williams-Team mit den Startplätzen eins für Tsuyoshi und vier für Albon absolut perfekt. Tsuyoshi verlor seine Pole-Position jedoch direkt beim Erlöschen der Ampel an Sainz, und nur wenig später zogen auch Albon sowie Verstappen an ihm vorbei. Während Albon in der Folge eine bärenstarke Verteidigung zeigte und Verstappen erfolgreich im Heck halten konnte, machten sich hinter Tsuyoshi die beiden Mercedes-Piloten Russell und Hamilton breit. Tsuyoshi versuchte zwar mit allen Mitteln, die Angriffe abzuwehren, doch zur Rennhälfte waren schließlich beide Kontrahenten vorbeigezogen und der Williams-Pilot fand sich auf dem sechsten Rang wieder.
Kurz darauf schaffte es Russell mit einem präzisen Manöver auch an Albon vorbei, während das Rennen für Verstappen durch einen technischen Defekt am Red Bull vorzeitig und bitter endete. Da in der Schlussphase des Rennens jedoch noch Leclerc von hinten heranstürmte und einen Weg an Tsuyoshi vorbei fand, blieb der Williams-Pilot auf dem sechsten Platz, auf dem er nach einem harten Kampf schließlich auch die Zielflagge sah. Trotz der verlorenen Führung war das Mannschaftsergebnis mit den Plätzen drei und sechs für Williams ein riesiger Erfolg.
Sainz sicherte sich den Sieg vor Russell, Albon, Hamilton, Leclerc, Tsuyoshi, Stroll, Bottas, Magnussen und Schumacher.
In der Meisterschaft schrumpft der Vorsprung von Verstappen auf 121 Punkte vor Leclerc, womit der Niederländer beim anstehenden Heimrennen in Suzuka den Matchball zum Weltmeistertitel hat, während dahinter Sainz, Russell und Perez lauern. Tsuyoshi behauptet weiterhin den zehnten Gesamtrang, während Williams in der Konstrukteurswertung einen großen Sprung macht und sich auf den sechsten Platz vor Aston Martin schiebt.






