Im Qualifying nutzte Tsuyoshi die Stärken seines Autos perfekt aus und sicherte sich einen starken siebten Startplatz, den er nach einer sauberen Fahrt durch die ersten Kurven der geschichtsträchtigen Strecke von Monza erfolgreich behaupten konnte. Dass der Williams auf echten Highspeed-Kursen eine absolute Waffe ist, bewies Tsuyoshi im Anschluss eindrucksvoll. Mit mächtig Topspeed arbeitete er sich zunächst an Magnussen vorbei und schnappte sich kurz darauf mit einem präzisen Manöver auch noch Alonso, während weiter vorne Russell seinen Mercedes nach einem Fahrfehler vorzeitig im Kiesbett abstellen musste.
Damit lag Tsuyoshi sensationell auf dem vierten Platz, geriet allerdings im zweiten Rennviertel unter massiven Druck von Leclerc, gegen dessen deutlich schnelleren Ferrari er auf der Bremse letztlich keine Chance zur Gegenwehr hatte. Tsuyoshi versuchte zwar mit allen Mitteln dem Monegassen zu folgen, musste diesen Plan nach einigen Runden aber aufgeben, um seine Reifen nicht komplett zu ruinieren. Ab der Rennmitte tauchte dann der zweite Ferrari von Sainz im Rückspiegel auf und verkürzte den Abstand unaufhaltsam. In der allerletzten Runde war Sainz schließlich im DRS-Fenster angekommen und zog mit viel Überschuss auf der Start-und-Ziel-Geraden vorbei, sodass Tsuyoshi trotz eines starken Rennens den sechsten Platz ins Ziel brachte.
Verstappen feierte den Sieg vor Perez, Hamilton, Leclerc, Sainz, Tsuyoshi, Alonso, Magnussen, Ocon und Gasly.
In der Gesamtwertung baut Verstappen sein Polster auf 131 Punkte vor Leclerc aus und kann damit bereits beim nächsten Grand Prix vorzeitig den Weltmeistertitel perfekt machen, während Sainz, Perez und Russell die Plätze dahinter belegen. Tsuyoshi macht in der Tabelle eine wichtige Position gut, zieht an Ocon vorbei und klettert auf den zehnten Gesamtrang.





