In einem verregneten und absolut chaotischen Qualifying wuchs Tsuyoshi über sich hinaus und sicherte sich sensationell die erste Pole-Position. Beim Erlöschen der Ampel zog Perez jedoch mit besserer Traktion vorbei und übernahm die Führung. Tsuyoshi versuchte im Anschluss mit allen Mitteln, sich gegen den heranstürmenden Hamilton zu wehren und den zweiten Platz zu verteidigen. Bei diesem harten Manöver kam er mit den Reifen leicht auf den Rasen neben der Strecke und verlor völlig die Kontrolle über das Auto, sodass er sich unglücklich wegdrehte.
Nach diesem Missgeschick musste Tsuyoshi das Rennen vom 16. Platz aus ganz hinten im Feld wieder aufnehmen. Auf dem anspruchsvollen Kurs dauerte es fast bis zur Hälfte der Renndistanz, bis er sich durch konstante Rundenzeiten überhaupt wieder an das Heck des Feldes herangearbeitet hatte. Vor ihm lag nun eine dicht gestaffelte Vierergruppe bestehend aus Schumacher, seinem Teamkollegen Albon, Stroll und Zhou. Im Gleichschritt mit Albon blies Tsuyoshi zur Attacke, kämpfte sich mit präzisen Manövern durch das gesamte Quartett hindurch und schob sich immerhin bis auf den zwölften Rang nach vorne.
Tsuyoshi blieb trotz des großen Rückstands voll am Limit und jagte in der Schlussphase den vor ihm fahrenden Magnussen. In einer packenden letzten Runde setzte er ein perfekt getimtes Manöver und luchste dem Haas-Piloten den elften Platz ab. Für WM-Punkte reichte diese fahrerische Energieleistung nach dem frühen Fehler allerdings nicht mehr ganz, sodass er die Top 10 knapp verpasste.
Perez feierte den Sieg vor Russell, Leclerc, Hamilton, Verstappen, Sainz, Ricciardo, Ocon, Bottas und Norris.
In der Gesamtwertung schrumpft der Vorsprung von Verstappen auf 68 Punkte vor Perez, während dahinter Sainz, Russell und Leclerc die Verfolgerplätze belegen. Tsuyoshi behauptet weiterhin den neunten Gesamtrang, während Williams den siebten Platz in der Konstrukteurswertung verteidigt.






