2012 – Hockenheimring

Thorsten startete von Platz sieben in das Heimrennen und erwischte einen geradezu magischen Auftakt. Mit Mut und Präzision navigierte er seinen Renault durch das Gedränge der ersten Kurven und katapultierte sich noch in der Eröffnungsrunde bis auf den vierten Rang nach vorne. Dort stieß er jedoch auf eine unüberwindbare Mauer: Michael Schumacher. Im Gegensatz zum Duell in Silverstone hatte der Rekordweltmeister diesmal die Nase vorn. Thorsten versuchte alles, probierte verschiedene Linien und suchte nach jeder kleinsten Schwäche, doch Schumacher war an diesem Tag schlicht der schnellere Mann und ließ Thorsten nicht in Schlagdistanz kommen.

Da Thorsten gleichzeitig den Vorsprung auf seine Verfolger kontinuierlich ausbaute, war sein vierter Platz nach hinten niemals ernsthaft gefährdet. Das Glück des Tüchtigen ereilte ihn schließlich kurz vor dem Ende des Rennens: Alonso geriet in Schwierigkeiten und fiel weit zurück, wodurch Thorsten den dritten Platz kampflos abstauben konnte. Damit war die Sensation perfekt: Unter dem ohrenbetäubenden Jubel der Fans in den vollbesetzten Tribünen feierte Hockenheim ein rein deutsches Podium.

Sebastian Vettel sicherte sich den Sieg vor Schumacher und Thorsten. Die restlichen Punkteplätze belegten Kobayashi und Webber sowie Button und Hamilton gefolgt von Vergne und Ricciardo während Perez das Ergebnis abrundete.

In der Weltmeisterschaft übernimmt Vettel erneut die Spitzenposition und liegt nun 13 Punkte vor Button. Thorsten schiebt sich durch seine Konstanz auf den dritten Rang der Gesamtwertung vor gefolgt von Alonso und Schumacher sowie Hamilton.

Thorsten Nowak