Zandvoort

In Zandvoort ging es zum fünften Wochenende der Saison. Bereits im Training war klar, dass Tsuyoshi nun voll und ganz in das Team gefunden hatte. Er erledigte das Trainingsprogramm perfekt und konnte zudem mit die schnellsten Runden fahren.

Im Qualifying zeigte er erneut diese Leistung. Während Pierre nicht einmal Q1 überstand, konnte Tsuyoshi in Q3 fahren und sich dort mit einer Fabelzeit von 1:11:580 auf den sechsten Startplatz fahren.

Beim Start kam er dabei besser weg, als Leclerc vor ihm, aber dieser machte ihm noch in T1 die Tür so zu, so dass außen Albon vorbei kam. Tsuyoshi hängte sich danach an das Schwesterfahrzeug ran und konnte mit ihm zusammen an Hamilton vorbei, da dieser mit Mediums startete.

Albon ging jedoch auf eine 2-Stopp-Strategie, während Tsuyoshi permanent gleich schnell war und nur einmal an die Pits wollte. So war der sechste Rang lange Zeit in Reichweite, auch wenn nur Leclerc auf der gleichen Strategie war. Vettel, Bottas und Hamilton, die zeitweise hinter Tsuyoshi waren, konnte er aber in keinster Weise hinter sich halten und hat alle so zeitsparend, wie möglich, vorbei gelassen.

Am Ende hatte er damit 15 Sekunden Vorsprung auf Albon, doch gut 20 Runden vor Schluss setzte leichter Regen ein. Mit den Slicks verlor Tsuyoshi dabei einen Teil seines Vorsprungs, konnte ihn aber noch groß genug halten. Als man schließlich auf Intermediates wechseln konnte, blieb der Vorsprung von knapp acht Sekunden auf Albon konstant. Zugleich konnte Tsuyoshi sogar ein wenig Zeit auf Vettel vor sich gewinnen.

In den letzten Runden änderte sich jedoch nichts mehr an den Plätzen. Tsuyoshi holte zum zweiten Mal einen sehr guten sechsten Platz und damit wichtige Punkte für das Team. Er ist damit nun schon neunter der Fahrerwertung, während AlphaTauri punktegleich mit Racing Point auf P6 liegt. Das Team hofft weiter in den nächsten Rennen so zu punkten, um den sechsten Gesamtrang halten zu können. Auch wäre ein Top10-Ergebnis in der Fahrerwertung für Tsuyoshi mehr, als er sich erhofft hatte, doch bisher ist gerade einmal ein Viertel der Saison rum. Da kann sich also noch viel ändern.

Tsuyoshi Nakamoto