1993 – Adelaide

Beim Saisonfinale holte sich Thomas den zweiten Startplatz hinter Prost, am Start konnte jedoch Hill von 3 auf 2 vor gehen. Thomas schaffte es diesmal aber an ihm dran zu bleiben und ihn unter Druck zu setzen. Auch wenn Thomas keine Lücke zum angreifen fand, so war der Druck schließlich so groß, dass sich Hill selbst drehte und Thomas den zweiten Platz schenkte. Mit einem Abstand von 4 Sekunden zu beiden Williams fuhr Thomas nun auf P2 bis kurz nach Rennhälfte weiter.

Schließlich war es Hill, der als erster in die Pits kam. Thomas folgte eine Runde später, damit der Undercut nicht funktioniert. Während Thomas zweiter blieb, ging eine weitere Runde später auch Prost rein. Doch bei ihm stellte das Team fest, dass der Wagen ein technisches Problem hat und Prost musste somit das Rennen vorzeitig beenden. Thomas war damit auf P1 vor gekommen und konnte schließlich die Pace bestimmen. Runde um Runde fuhr er erneut fehlerfrei und ließ sich selbst bei den Lappern genügend Zeit, bis er sicher vorbei kam.

Damit holte sich Thomas seinen ersten Sieg in Adelaide, zweiter wurde Hill vor Schumacher, Herbert, Davies und Suzuki. Senna wurde nur siebter und holte keinen Punkt.

In der Meisterschaft hat Prost schließlich 44 Punkte vor Hill die Saison beendet. Thomas schaffte es schließlich noch um einen Punkt vor Senna auf P3, dahinter folgten Brundle, Lehto, Schumacher, Herbert, Wendlinger, Blundell, Barrichello und Davies. 17 Fahrer kamen in die Punkte, Ferrari jedoch kein einziges Mal.

Bei den Konstrukteuren wurde Williams mit 182 Punkten vor McLaren mit 113 Punkten Meister, dahinter folgten Ligier, Sauber, Benetton, Lotus, Jordan und Footwork.

Prost beendet seine Karriere nach 204 Rennen mit 631 Punkten, 44 Siegen, 15 Hattricks, 81 Podiums, 113 Rennen mit Punkten und 38 Poles in etlichen Statistiken als Spitzenreiter. Einzig mit 34 schnellsten Runden ist er noch hinter Theodor Neumann geblieben.

Die Karriere von Senna endet hingegen nach 160 Rennen mit 439 Punkten, 19 Siegen, 6 Hattricks, 57 Podiums, 84 Rennen mit Punkten, 34 Poles und 29 schnellsten Runden.

Thomas Niemayr