Adelaide 1988

Schon vor dem Rennen war klar, dass der March für den Stadtkurs nicht geschaffen ist. In der Quali war Thomas nur auf Rang 20, konnte am Start aber immerhin auf P17 vor.

Während Joey früh durch einen Unfall mit Mansell ausschied, konnte Thomas sich nicht einmal gegen Ghinzani verteidigen. Anschließend versuchte er es zwar vor Cheever auf P18 zu bleiben, verbremste sich aber und musste mit einem Bremsplatten vorzeitig an die Pits.

Von ganz hinten hatte er nun den Vorteil der freien Strecke, musste aber zugleich seine Reifen managen. Als die restlichen Fahrer an die Pit kamen, hatte er kaum Zeit gutmachen können. So kam es auch, dass Cheever direkt neben ihm auf die Strecke kam und beide nebeneinander in die erste Schikane steuerten.

Keiner von beiden wollte nachgeben, so dass sie sich berührten. Während Cheever ohne Schaden weiterfahren konnte, drehte sich Thomas und schlug rückwärts in die Mauer ein. Er verlor dabei seinen Heckspoiler und musste das Rennen aufgeben.

Während Senna das Rennen mit einem technischen Defekt aufgeben musste, konnte sich Prost den Sieg holen. Er schaffte es damit noch im letzten Rennen die Meisterschaft zu drehen und sich den Titel zu holen. Alboreto kam als zweiter ins Ziel, gefolgt von Brundle, Campos, Piquet und Warwick.

Alboreto wurde weit abgeschlagen dritter der Meisterschaft vor Piquet und Berger. Thomas war diesmal etwas hinter dem Vorjahr und kam mit 16 Punkten nur auf P10. Joey wurde 16. mit 4 Punkten, während nur 6 von 26 Fahrern keine Punkte hatten.

Bei den Teams schnappte sich McLaren überlegen den Konstrukteurstitel, gefolgt von Ferrari, Benetton und Williams. Joey und Thomas schafften es mit March immerhin auf einen guten fünften Platz. Larrousse blieb als einziges Team ohne Punkte.

Ich gehe in meine Weihnachtspause und werde mich Anfang Januar zurück melden. Dann geht mein Jahr zum mittlerweile fünften Mal mit der Rallye Dakar los, anschließend gibt es eine neue Nachwuchskarriere mit der ich die Jahre 2023 und 2024 in der üblichen 1/4 Distanz fahre, bevor ich 2025 parallel zu den echten Rennen in der F3, FRECA oder Indy NXT sein werde. Gegen Ende Januar, Anfang Februar werde ich dann zusätzlich die F1 Karriere von Niemayr weiter führen und 1989 fahren, bevor ich ab 1990 auf eine 50% oder sogar 100% Renndistanz switchen werde.

Thomas Niemayr