Österreichring 1986

Wie gut der Zakspeed auf schnellen Strecken ist, zeigte Thomas auch in Österreich. Er qualifizierte sich wieder auf einem guten siebten Platz, aber im Rennen musste man erneut weniger Boost als üblich fahren.

In der ersten Runde schaffte er es damit zwar P7 zu halten, verlor aber danach zunehmend Boden. Als er schließlich auf dem zwölften Rang war übersah er Arnoux, beide kollidierten und nach dem Dreher waren die Reifen von Thomas hinüber. Er ging damit ungeplant schon nach dem ersten Renndrittel an die Pits.

In den folgenden Runden hatte er freie Bahn und konnte so sowohl Sprit, als auch Reifen kontrollieren, während er konstant schnell war. Als das restliche Feld pittete, kam er somit auf P7 vor. Von hinten kam nun jedoch Gugelmin immer näher und Thomas konnte sich nur ein paar Runden gegen ihn wehren.

Erst in der vorletzten Runde verlor er gegen den Lotus von Gugelmin den Platz, während niemand mehr ausfiel. Damit blieb es bei einem enttäuschenden achten Platz. Das Team war überzeugt, dass zumindest ein Punkterang möglich gewesen wäre.

Denn Rennsieg konnte sich unterdessen Senna im Lotus holen, Alboreto im Ferrari und Rosberg im Williams waren dahinter auf dem Podium. Fabi, Patrese und Nannini waren auf den weiteren Punkteplätzen zu finden. Prost, beide Williams und Palmer schieden vorzeitig aus.

Thomas Niemayr