2025 – Baku

Beim Großen Preis von Aserbaidschan in Baku sicherte sich Tsuyoshi mit einer herausragenden Leistung im Qualifying den sechsten Startplatz und nutzte diese exzellente Ausgangsposition direkt beim Erlöschen der Startampel. Mit einem perfekten Antritt zog der Williams Pilot sofort an Hülkenberg vorbei und machte mächtig Boden gut. Nur wenig später arbeitete er sich mit einem präzisen Manöver auch noch an Bearman vorbei, wodurch er sich plötzlich in direkter Schlagdistanz zu der absoluten Spitzengruppe befand. Gegen das enteilende Trio bestehend aus Piastri, Leclerc und Verstappen war mit dem Williams aus eigener Kraft zwar kein Kraut gewachsen, doch Tsuyoshi konzentrierte sich fortan auf sein eigenes Rennen.

Zu Bearman, der im Haas mit stumpfen Waffen kämpfte und sich für das restliche Feld als wahre rollende Schikane herausstellte, baute der Japaner binnen weniger Umläufe einen gewaltigen Vorsprung auf. Dadurch fand sich Tsuyoshi in einer komfortablen Lücke wieder und spulte ein extrem einsames, aber hochkonzentriertes Rennen an der Spitze des Mittelfeldes ab.

Im letzten Rennviertel überschlugen sich die Ereignisse an der Spitze schließlich dramatisch, als Verstappen seinen waidwunden Red Bull mit einem technischen Defekt am Streckenrand abstellen musste. Tsuyoshi erbte die Position und rutschte sensationell auf den verbliebenen Podestplatz vor. Da er sich in den Schlussrunden keinen Fehler leistete und den Vorsprung souverän verwaltete, überquerte er die Ziellinie als grandioser Dritter und feierte damit sein erstes vielumjubeltes Podium seit über zwei Jahren.

Den Sieg in den Straßen von Baku sicherte sich Oscar Piastri vor Charles Leclerc, Tsuyoshi, Lewis Hamilton, Lando Norris, Carlos Sainz, Andrea Kimi Antonelli, Isack Hadjar, George Russell und Nico Hülkenberg.

In der Gesamtwertung baut Oscar Piastri seine Führung wieder auf komfortable 60 Punkte vor Lando Norris aus, gefolgt von Max Verstappen, Charles Leclerc, Lewis Hamilton und Andrea Kimi Antonelli. Tsuyoshi klettert dank des sensationellen Podesterfolgs in der Fahrerweltmeisterschaft auf den neunten Platz nach vorne, während Williams den fünften Rang bei den Konstrukteuren als unangefochtenes bestes Team hinter den Top-Rennställen extrem sicher untermauert.

Tsuyoshi Nakamoto