Die größte Schwierigkeit auf der Strecke in Frankreich war es, nicht auf den Geraden das Häkeln anzufangen … und das Anbremsen der wenigen Kurven natürlich nicht. Thaddeus hatte erneut keine Chance im Porsche und wurde nur 19. der Qualifikation. Er erwischte jedoch einen sehr guten Start und kam schnell durch das Feld, da den anderen Fahrzeugen die sehr schnellen Kurven nicht lagen. Somit schaffte er es bis zur Gegengeraden bis hinter die Ferrari, doch auf der sehr langen Vollgas-Passage auf der RN31 gingen wieder etliche Fahrzeuge an ihm vorbei. Schließlich schaffte er es zumindest im Kampf mit den BRM und Cooper von McLaren, Moss, Bonnier und Brabham, sowie seinem Teamkollegen um P8 zu sein.
Es ging zwischen allen Fahrzeugen ständig hin und her, aber auf Start und Ziel hatten selten die Porsche die Nase vorne. Erst nach Halbzeit wurden die Reifen nun so schlecht, dass die Porsche den Vorteil in den schnellen Kurven verloren und somit hinter die Cooper und BRM fielen. Schließlich war es nur noch ein Kampf zwischen Thaddeus und Blanchard um P11, doch erneut hatte Blanchard seine Reifen besser geschont und konnte Thaddeus davon ziehen. Somit wurde es nur der zwölfte Rang.
Sieger wurde dagegen Phil Hill vor Gendebien, Gurney, Allison und Behra. Ferrari hat gezeigt, was sie können und hat damit alle Punkteränge belegt. Von Trips war dagegen diesmal der schlechteste Porsche und kam nur auf P16.
In der Meisterschaft führt weiter Trintignant, nun jedoch nur noch einen Punkte vor Gendebien und Phil Hill. Dahinter sind Brooks, von Trips, Behra und Thaddeus.






