2025 – Sportwagenpokal von Sachsen

Vom 12. Startplatz aus konnte Tsuyoshi mit einem sehr guten Start sich in der ersten Runde bis auf P8 schieben. Hier angekommen kam er aus eigener Kraft aber nicht mehr weiter, viel mehr wurde er von van der Linde im Audi und Mies im Ford wieder überholt. Da der Kurs sowohl eine 1-Stopp-, als auch eine 2-Stopp-Strategie zuließ, konnte Tsuyoshi nun immer wieder ein paar Plätze durch Pitstops anderer gewinnen, blieb aber weiterhin zwischen P8 und P10 hängen. Er zögerte seinen Pitstop schließlich bis zur Halbzeit hinaus und war damit sogar kurzzeitig auf P2 angekommen.

Nach dem Pitstop lag Tsuyoshi jedoch bereinigt auf Rang 8 und war nun 3 Sekunden hinter Stolz. Gleichzeitig waren P2 bis P7 innerhalb von 6 Sekunden, obwohl schon fast eine Stunde Rennzeit vergangen war. Tsuyoshi holte nun Stück für Stück auf die Gruppe vor ihm auf. Insbesondere halfen ihm dabei seine frischeren Reifen, bis er schließlich in der 55. Runde den Anschluss gefunden hatte. Er kam an Stolz vorbei, während van der Linde auf P3 abflog und sein Rennen vorzeitig beenden musste. Zugleich war Tsuyoshi in einer perfekten Situation, da die meisten vor ihm auf einer 2-Stopp-Strategie waren und noch einmal an die Pits mussten.

Tsuyoshi wurde schließlich bis auf P3 vorgespült, doch in den letzten 3 Runden brachen seine Reifen immer mehr ein. Dadurch kamen nun die 2-Stopper wieder ran und Tsuyoshi wurde noch bis auf P5 zurück gereicht, ohne sich wehren zu können. Diesen Platz schaffte er jedoch ins Ziel zu retten und so ein versöhnliches Ergebnis einzufahren.

Sieger wurde Vermeulen, gefolgt von Aitken, Schwartzmann, Rockenfeller, Tsuyoshi, Stolz, Habsburg, Gehrsitz, Laurens Vanthoor und Eng.

In der Meisterschaft hat Aitken die Führung um 2 Punkte vor Tsuyoshi übernommen, dahinter folgen Vermeulen, Rockenfeller, Schmid und Schwartzman. In der Teamwertung führt SSR vor Engstler, HRT, Dörr und Manthey. Die Markenwertung wird durch Ferrari angeführt, 9 Punkte dahinter liegt Ford vor Toyota, Mercedes und Porsche.

Tsuyoshi Nakamoto