Toni schaffte es diesmal in der Quali auf den siebten Platz, am Start versuchte er jedoch mit hoher Turbo-Einstellung weiter vor zu kommen. So arbeitete er sich schließlich auf P2 vor Montoya vor und stellte nun den Turbo so ein, dass er Material schont und der Sprit bis zur Halbzeit reicht. Vor ihm war jedoch noch Verschoor, der jede Runde ordentlich Zeit gewinnen konnte. Toni ging daher davon aus, dass dieser auf 2 Stopps unterwegs ist und versuchte somit nur vor Montoya zu bleiben.
Schließlich ging Verschoor etwas vor der Hälfte rein, Toni fuhr hingegen mit Montoya genau bis Halbzeit. Da Toni länger an der Box stand, kam er auf P10 wieder auf die Strecke, hatte nun aber die frischeren Reifen. Damit konnte er ordentlich Zeit gewinnen und sich wieder auf P7 vor arbeiten. Er hing hier aber hinter Ten Voorde fest und verlor dadurch viel Zeit. Er brauchte bis zur 38. von 48 Runden, um an ihm vorbei zu kommen, konnte aber immerhin innerhalb weniger Runden bis auf P4 vor gehen.
Nun gingen die 2-Stopper ein letztes Mal an die Box, doch durch den Zeitverlust hinter Ten Voorde kam Toni nur auf P3 vor. Montoya lag 7 Sekunden hinter ihm, während Verschoor und Klein vor ihm schneller fahren konnten. Damit wurde Toni dritter, gefolgt von Montoya, Müller, Zendeli, Wurz, Pin, Ten Voorde und Vettel.
In der Meisterschaft hat Verschoor damit um einen Punkt die Führung vor Toni übernommen, dahinter folgen Klein, Vettel und Ten Voorde. Bei den Teams führt Engstler vor Irschmer, Phoenix und Manthey, während in der Markenwertung Opel vor VW, BMW, Porsche und Ford liegt.





