2026 – Preis der Börde

Vom 13. Startplatz aus schob sich Toni direkt beim Erlöschen der Ampeln auf die elfte Position nach vorne. Nach einer kurzen Verteidigungsphase gegen Wehrlein fand Toni seinen Rhythmus und setzte Montoya unter Druck. Mit einem präzisen Manöver zog er vorbei und blies zur Jagd auf Habsburg. Dieser erwies sich als harte Nuss, sodass Toni mehrere Anläufe benötigte, um den Konkurrenten schließlich niederzukämpfen. Die Strategie nahm in der 20. von 41 Runden eine entscheidende Wendung, als Toni die Box ansteuern musste. Damit stand fest, dass das Rennen mit einer 1-Stopp-Strategie nicht zu bewältigen war.

Nach dem Service kehrte Toni als Achter auf die Strecke zurück. Wenige Umläufe später nutzte er einen Fahrfehler von Klein eiskalt aus, um eine weitere Position gutzumachen. Danach lief er auf De Vries auf, der seine Position extrem geschickt verteidigte und alle Lücken schloss. Drei Runden vor dem Ende bogen die Akteure für den finalen Tankstopp in die Boxengasse ab. Toni kam Stoßstange an Stoßstange hinter seinem Kontrahenten wieder auf die Strecke. In der vorletzten Runde zwang Toni den Vordermann in der letzten Kurve zu einem Fehler, setzte sich auf der Start und Zielgeraden daneben und zog in der ersten Kurve unwiderstehlich vorbei. Den hart erarbeiteten sechsten Rang verteidigte er bis zur Ziellinie.

Den Sieg sicherte sich Wurz vor Habsburg und Vettel. Die weiteren Plätze in den Top Ten belegten Ugochukwu, Müller, Toni, De Vries, Verschoor, Klein und ten Voorde.

In der Meisterschaftstabelle führt Toni nun mit sieben Punkten Vorsprung vor Verschoor. Auf den weiteren Rängen folgen Vettel, Wurz und Klein. Bei den Teams liegt Engstler an der Spitze, gefolgt von Irschmer, Schubert und HRT. Die Markenwertung führt Opel vor VW, Ford und Porsche an.

Toni Notaro