2026 – Preis von Limburg

Toni startete von P7 in das Rennen, verlor aber direkt beim Start einen Platz an Müller. Da die Strategie mit nur einem Boxenstopp diesmal extrem riskant war, entschied er sich für eine defensive Taktik. Er stellte den Turbo bewusst niedrig ein, um Benzin und Material zu sparen.

Mit dieser Einstellung konnte Toni zwar an Müller dranbleiben und sich gleichzeitig von Spreng absetzen, aber für einen Angriff reichte die Leistung nicht aus. Als nun die Boxenstopps anstanden, konnte Toni eine Runde länger auf der Strecke bleiben, aber trotzdem reichte es nicht für einen Platzgewinn. Nach seinem Stopp fand er sich auf P8 wieder und lag nun sogar hinter Spreng.

Toni blies zur Jagd und holte Spreng schnell wieder ein. Nach zwei Dritteln der Renndistanz setzte er das entscheidende Manöver und ging an ihm vorbei. Damit lag er wieder auf P7, direkt hinter Müller. Da die Fahrer an der Spitze nun keinen Sprit mehr sparten, erhöhte auch Toni den Ladedruck seines Turbos. So konnte er Spreng endgültig abschütteln.

Am Ende mussten alle Fahrer für einen Splash noch einmal an die Box. An der Reihenfolge änderte das aber nichts mehr und Toni blieb auf P7. Da Müller nach vorne nicht mehr einzuholen war und der Vorsprung nach hinten sicher schien, drehte Toni den Turbo wieder herunter. Er schonte damit den Motor auf den letzten Kilometern und brachte den siebten Platz sicher ins Ziel.

Sieger wurde Montoya vor ten Voorde, Wurz, Vettel, Klein, Müller, Toni, Speng, Pin und Wehrlein.

In der Meisterschaft ist nun Vettel an der Spitze, 9 Punkte dahinter folgt Verschoor vor de Vries, ten Voorde, Toni und Klein. Bei den Teams führt Engstler vor Schubert, Manthey und Irmscher, während bei den Marken Porsche vor VW, Opel und BMW ist.

Toni Notaro