Nachdem in Magny-Cours Schumacher gewinnen konnte, während Hill ausschied und Thomas somit noch einen Punkte für P6 bekommen konnte, ging es nun nach Silverstone. Thomas schaffte es diesmal sich auf P6 zu qualifizieren, während Hill nur von P14 starten musste. Am Start konnte Thomas einen Platz gegen Coulthard gewinnen, doch dieser sollte schon bald ebenso vorbei gehen, wie Häkkinen. Letzterer rutschte jedoch wenig später durch einen Motorschaden auf seinem eigenen Öl aus, so dass Thomas wieder sechster war. Er folgte nun Coulthard bis zu den Pitstops mit einem Abstand von einer Sekunde, doch die Jordan-Crew war nicht sehr schnell und Thomas verlor an der Box unnötig 3 Sekunden.
Gleichzeitig konnte Coulthard sich auf P3 vor arbeiten, während Thomas nun als sechster versuchte Verstappen zu folgen. Ihm war klar, dass von hinten noch Hill kommen wird und so wollte er zumindest an Verstappen dran bleiben. Nach 2/3 des Rennens war Hill schließlich hinter Thomas und hatte Davies im Gepäck. Während Thomas Hill schneller vorbei ließ, hatte Davies das gleiche Pech wie Häkkinen und musste seinen McLaren abstellen. Bei Coulthard zeigte sich dagegen nun, dass er auf einer 2-Stopp-Strategie war, während fast zeitgleich Alesi und Schumacher ebenso mit technischen Defekten ausfielen. Thomas rutschte dadurch noch auf P4 vor, musste durch den Reifenverschleiß jedoch abreißen lassen.
Am Ende sollte Berger sich den Sieg für Ferrari holen, gefolgt von Hill, Verstappen, Thomas, Blundell und Frentzen. Coulthard wurde durch seine schlechte Strategie nur siebter.
In der Gesamtwertung führt weiterhin Schumacher, Hill ist nun jedoch auf 16 Punkte an ihm dran. Dahinter folgen Berger, Coulthard, Häkkinen, Alesi und Thomas. Bei den Konstrukteuren ist der Vorsprung von Benetton auf Williams auf gerade einmal 3 Punkte geschmolzen.





