Rennen 1:
Wie zu erwarten war, so konnte sich Theodor nicht sehr gut qualifizieren und musste von P15 ins Rennen gehen. Er schaffte es dennoch in der ersten Runde vor auf Rang 11, als Wallace in seinem Rückspiegel größer wurde. Theodor war so darauf verbissen doch noch in die Punkte zu kommen, dass er beim Angriff in der ersten Kurve gegen hielt und damit durch das Kiesbett gehen musste. Die Folge waren gleich 2 Plätze Verlust und dass nun Schneider in seinem Rücken war. Dieser versuchte zwar immer wieder vorbei zu kommen, schaffte es aber nicht. Theodor schaffte es ebenso wenig noch einmal an seine Vordermänner ran zu kommen und blieb damit ohne Punkte.
Sieger wurde Cecotto vor Röhrl, Niedzwiedz, Heger, Rahal, Thiim, Wallace, Wendlinger, Biela und von Bayern. Niedzwiedz ist damit auf 13 Punkte an Theodor dran, während Ludwig ohne Punkte aus dem Rennen aus dem Titel raus ist.
Rennen 2:
Beim zweiten Rennen hatte Theodor einen bombastischen Start und schaffte es nach der ersten Schikane sogar vor bis auf P9, während Niedzwiedz auf dem dritten Platz lag. Damit sah zumindest in diesem Moment noch alles danach aus, dass Theodor einen weiteren Titel holen könnte. Doch hinter Theodor lauerten noch Thiim und Wallace, die beide nur ihr eigenes Rennen fahren wollten und an Theodor vorbei kommen wollten. Theodor verteidigte mit allem, was er hatte und konzentrierte sich nur auf die beiden hinter sich, so dass Wendlinger vor ihm immer weiter weg ziehen konnte.
Mit der letzten Runde dann die entscheidende Situation der Meisterschaft: Niedzwiedz schafft es sich an Ludwig vorbei zu pressen und ging damit auf den zweiten Platz vor. Theodor konnte sich hingegen nicht mehr verbessern und schaffte es nur um Haaresbreite vor Wallace zu bleiben. Der Sieg ging hingegen an Stuck vor Niedzwiedz, Ludwig, Röhrl, Ravaglia, Rahal, Heger, Wendlinger, Theodor und Wallace.
In der Fahrerwertung passierte damit das für Theodor schlechteste: Niedzwiedz und er beendeten die Saison punktegleich mit 161 Zählern, doch Niedzwiedz hatte einen Sieg mehr und war damit Meister. Ludwig wurde dritter vor Heger, Ravaglia, Röhrl, Wendlinger, Cecotto und Biela.
In der Teamwertung hat Rückkehrer Valier Motorsport um 16 Punkte den zweiten Teamtitel vor Neuling Team Bigazzi geholt, dahinter folgten Schnitzer, Zakspeed, SMS Schmidt, AMG Marko RSM, BMK, Grab, Irmscher und Kissling.
In der Markenwertung holte sich BMW um 54 Punkte deutlich den ersten Titel vor Mercedes und Audi. Ford wurde vierter, aber Opel ist diesmal bis auf 2 Punkte ran gekommen.
Für 1992 wird es nun ein neues Reglement für die Fahrzeuge geben. Die Gruppe A hat ausgedient, die Klasse 1 wird für 3 Jahre homologisiert. Die Fahrzeuge von 1992 noch für 1996 als viertes und letztes Jahr zu nutzen, steht allerdings zur Option frei.









