Rennen 1:
Wie zu erwarten, so war es schwer in Hockenheim mit dem vielen Gewicht gute Zeiten zu fahren. Theodor schaffte es damit in der Quali nur auf P12, konnte sich am Start aber immerhin auf P9 verbessern. Anschließend war es aber von Bayern, der sich als erster an ihm vorbei schob, als schließlich auch Wallace im Opel aufgewacht ist und Theodor aus den Punkten drückte. Jones schaffte es im BMW ebenso noch vorbei, so dass Theodor nun vor Schneider und Soper war.
Mit seinem Teamkollegen und Soper als Markenkollegen lieferte er sich zwar einen Dreikampf um P12, doch der Ausgang war am Ende weniger relevant. Theodor behielt am Ende die Oberhand, Punkte gab es jedoch keine. Röhrl siegte hingegen vor Biela, Suzuki, Niedzwiedz, Wallace, Ludwig, Stuck, Heger, Wendlinger und von Bayern.
Rennen 2:
Der zweite Start sollte diesmal noch besser gelingen und Theodor kam bis auf P8 vor, doch die Probleme und die Gegner waren weiterhin die gleichen. Wie schon im ersten Rennen, so viel er auch diesmal schnell aus den Punkten. Immerhin konnte er Teamkollege Schneider auf P11 helfen und ihm so eine Chance auf Punkte geben.
Theodor kämpfte hingegen mit Soper um P12 und schließlich kam das unnötige, was niemand braucht: beide berühren sich in der ersten Schikane und Theodor dreht es um. Er war damit letzter und konnte aus eigener Kraft niemanden mehr einholen.
Der Sieg ging hingegen an Röhrl vor Biela, Niedzwiedz, Suzuki, Heger, Ludwig, Stuck, Wallace, Wendlinger und von Bayern.
Da das Feld dieses Jahr sehr ausgeglichen war, Theodor aber dauerhaft punkten konnte, holte er sich schließlich um 51 Punkte den Titel. Zweiter wurde Niedzwiedz vor Ludwig, Stuck, Biela, Röhrl, Suzuki, Wendlinger, Jones und Ravaglia. Zwischen dem zweiten und dem 10. lagen gerade einmal 37 Punkte, während vorallem Suzuki, Jones und Ravaglia von ihrer Saison nicht überzeugt sein dürften.
Die Teamwertung ging noch im letzten Moment an Niedzwiedz und Ludwig, bzw. das Wolf Racing Team, die 18 Punkte vor SMS Schmidt Motorsport (Audi) das Jahr beendeten. BMK mit Schneider und Theodor wurde dritter vor Walkinshaw, Zakspeed und Schnitzer.
In der Markenwertung gab es am Ende keine Überraschungen mehr, Mercedes holte sich zum ersten Mal den Titel. BMW wurde 29 Punkte dahinter zweiter vor Ford, Audi und Toyota. Während Opel abgeschlagen am Ende war, lagen zwischen den vier Marken im Mittelfeld gerade einmal 17 Punkte.
Für BMK steht nun eine schwere Entscheidung an. Da man den Teamtitel verpasst hat, bekommt man auch deutlich weniger Preisgeld. Selbst wenn man Theodor und Mercedes behält, so bleibt nicht genügend Geld für einen zweiten Fahrer übrig. Ebenso hat SMS und Zakspeed nicht die Möglichkeiten unverändert mit Fahrzeug und Fahrerpaarung zu fahren.









