2025 – GT Rennen von Hockenheim

Die Pole zum ersten SRS Rennen auf der Querspange von Hockenheim sollte sich Rahel Frey im Nissan vor Markenkollege Ralf Aron holen, Thomas Niemayr wurde im Mercedes dritter. Am Start konnte Aron den besten Start erwischen und direkt an Frey vorbei gehen. Diese kam dadurch jedoch auf die dreckige Seite der Strecke und so schaffte es auch Thomas an ihr vorbei.

Die Freude war aber nicht von langer Zeit, Ausgangs der Sachs-Kurve kam Frey wieder vorbei und zog davon. Thomas musste hingegen zusehen, dass er Max Hesse im BMW hinter sich halten konnte, während das größte Problem die Reifen auf der linken Seite waren. Es galt gleichzeitig diese Reifen nicht zu überfordern und möglichst schnell zu sein. Die Nissan schafften diese Aufgabe diesmal am besten und zogen immer mehr davon.

Mit der 15. von 29 Runden waren die Nissan an der Spitze schon 20 Sekunden weg, während Frey wieder die Führung übernommen hatte. Thomas hatte sich hingegen um 3 Sekunden von Hesse abgesetzt, während nun Job van Uitert im dritten Nissan dazwischen war. Thomas konnte ihn ein paar Runden aufhalten, aber der Nissan war diesmal einfach unschlagbar und auch van Uitert ging vorbei.

Am Ende sollte Frey 14 Sekunden vor Aron gewinnen, dahinter folgten mit ordentlich Abstand van Uitert und Thomas. Tramnitz holte sich im Alfa Romeo schließlich noch P5 vor Hesse, Kirchhöfer, Köhler, Dienst und Klingmann.

Wenig verwunderlich führt Frey damit die Meisterschaft an. Bei den Teams ist damit auch Phoenix mit 47 Punkten deutlich vor Mücke mit 14 Punkten, gefolgt von Winward und Schubert. Bei den Marken führt ebenso Nissan mit 20 Punkten vor Mercedes mit 10 Punkten, gefolgt von Alfa Romeo und BMW. Die Fahrzeuge sind jedoch in ihren Konzepten so grundlegend anders, dass bereits beim nächsten Rennen auf der Nordschleife alles anders aussehen kann.

Thomas Niemayr