1989 – Hockenheim Querspange

Mit der neuen Saison kommen erneut neue Fahrerpaarungen und so fahren im Mustang König und Thiim, im Audi Stuck und Biela, im Alfa Romeo Jones und Oestreich, im BMW Ravaglia und Cecotto im Toyota Suzuki und von Bayern. Bei Mercedes gibt es das Team aus Soper und Schneider, sowieo Strycek und Neumann, während bei Opel van Ommen und Rückkehrer Fabi, sowie Reuter und Winkelhock an den Start gehen werden.

Rennen 1:
Theodor schaffte es sich die erste Pole des Jahres zu holen, doch Suzuki und von Bayern konnten in ihren Toyota direkt vorbei ziehen. Wie im letzten Jahr schienen die beiden auf diesem Kurs nicht schlagbar und so war es sogar Mercedes-Neuzugang Soper, der sich im Heck von Theodor groß machte. Im Motodrom gab Soper schließlich einen kleinen Stoß an Theodor, doch dieser rechnete nicht damit, kam quer und sollte sich schließlich drehen. Immerhin fiel er nur auf P13 zurück und konnte sich von hier aus schnell wieder auf Rang 8 arbeiten.

Doch nun ging es nicht mehr so leicht vorwärts. Nach einigen Runden war zwar Stuck geknackt, doch vor ihm lagen damit nun Jones und Schneider. Zu Theodors Glück waren aber die beiden aber eher mit sich selber beschäftigt und als Schneider einen Fehler machte und Jones mit wenig Schwung daneben kam, setzte sich Theodor in die Mitte. So fuhren sie zu dritt die Sachs-Kurve an und es passierte genau das, womit man rechnet: Schneider konnte ganz innen die Linie nicht zu 100% halten und berührte Theodor leicht. Diesen versetzte es damit ebenso, so dass schließlich Jones ganz außen den Schlag abbekam und ins Kiesbett ging.

Theodor blieb jedoch auf der Strecke und an Schneider dran. Zwei Runden vor Schluss schaffte er es schließlich sich vorbei zu arbeiten und so doch noch P5 zu übernehmen. Suzuki siegte hingegen vor von Bayern, Soper und König. Hinter Theodor sahen Schneider, Jones, Stuck, Cecotto und Ludwig das Ziel.

Rennen 2:
Beim zweiten Start schaffte es Theodor diesmal, dass nur Suzuki und nicht auch von Bayern vorbei kam. Er hing sich sogar an Suzuki ran und konnte ihm folgen. Dabei merkte Theodor, dass zwar Suzuki im Bereich der Querspange deutlich besser war, aber dafür im Motodrom nicht besonders schnell. So versuchte es Theodor immer wieder in den letzten Kurven an Suzuki vorbei zu gehen, dieser schaffte es aber auch immer wieder zu kontern.

Erst mit der 11. von 13 Runden hatte Theodor so viel Schwung aus der Querspange raus, dass er direkt an Suzuki dran bleiben konnte und einen Angriff in die Sachs-Kurve machen konnte. Da Suzuki mitspielte und nicht blockte, ging der Angriff gut aus und Theodor war in Führung. Durch das weitere Motodrom holte er sich sogar einen kleinen Vorsprung, den Suzuki in der Querspange nicht mehr aufholen konnte. Damit sollte Theodor schließlich zu seinem ersten Saisonsieg fahren, Suzuki wurde zweiter vor von Bayern. Dahinter kamen König, Soper, Jones, Stuck, Biela, Schneider und Thiim ins Ziel.

In der Gesamtwertung führt Suzuki 7 Punkte vor Theodor die Meisterschaft an, von Bayern liegt einen Punkt dahinter. König und Soper folgen. Bei den Teams ist erneut Walkinshaw stark dabei und führt 34 Punkte vor BMK-Motorsport und Mark, während Toyota bei den Marken nur 3 Punkte vor Mercedes liegt.

Theodor Neumann