Rennen 1:
Auf dem Flugplatz von Mainz schaffte es Theodor diesmal in der Quali auf P6, während Stuck die erste Pole für Mercedes holte. Am Start konnte Theodor jedoch bis auf P4 vor gehen und sich hier auch noch gegen Stuck durchsetzen. Nun waren die beiden Zakspeed Alfa von Jones und Schneider vor ihm. Doch was Theodor auch versuchte, selbst seine besten Zeiten waren gerade mal das normale Niveau der Alfa Romeo.
Viel mehr musste Theodor auch nach hinten gucken, denn Cecotto und Strycek in den BMW hingen ihm im Nacken. Er schaffte es so nicht die Lücke nach vorne zu schließen, sondern verlor sogar noch Zeit. Am Ende siegte Jones stolze 12 Sekunden vor Schneider, während Theodor weitere 4 Sekunden Abstand hatte. Dahinter kamen Cecotto, Strycek, Heger im Rover und König im Ford ins Ziel. Van Ommen musste hingegen seinen Audi mit einem Kupplungsschaden abstellen.
Rennen 2:
Diesmal kam Theodor am Start nicht so gut vorwärts, dafür war jedoch das Chaos der ersten beiden Kurven größer. Insbesondere waren es Stuck und Jones, die aneinander gerieten. Jones kam von der Strecke ab, Theodor konnte bis auf P3 durch gehen. Schneider griff er vor der letzten Kurve außen an, so dass er in der letzten Kurve innen war. Schneider wollte die Lücke schließen, doch Theodor war schon neben ihm. Schneider drehte sich damit fast selber und verlor etliche Positionen.
Nun machte sich Theodor auf Stuck einzuholen und war auch schon bald an ihm dran. Dieser wehrte sich zwar, so sehr er konnte, doch der Mercedes war auf der Geraden einfach unterlegen. Damit wollte Theodor in der ersten Kurve innen vorbei gehen, Stuck versuchte noch später zu bremsen und verbremste sich. Er kam ausgerechnet vor Schneider wieder auf die Strecke und kostete diesem noch weitere Plätze.
Doch das Rennen war für Theodor nun noch nicht erledigt. Von hinten rückten die BMW von Strycek und Cecotto an. Strycek war diesmal der vordere, setzte Theodor unter Druck und nach 10 Runden fand er auch endlich eine Lücke, um vobei zu gehen. Theodor schaffte es zwar anschließend sich gegen Cecotto zu wehren, doch der Sieg war nicht mehr möglich. Dabei wäre das durch Patzer von Alfa sehr wichtig gewesen. Cecotto holte sich schließlich den Sieg vor Theodor, Cecotto, Heger, Schneider und König. Jones wurde nur 17., während das Auto von van Ommen nicht mehr fit gemacht werden konnte.
In der Meisterschaft sind damit Schneider und Theodor auf P1 gleichauf, Jones liegt 24 Punkte dahinter. Weitere 13 Punkte Abstand haben Ravaglia und Strycek. Bei den Teams dominiert, wie schon 1986, Zakspeed und liegt 68 Punkte vor Kilian, bei den Herstellern führt ebenso Alfa Romeo, Audi ist jedoch nur 13 Punkte dahinter.














