Der Saisonauftakt sollte diesmal auf dem Straßenkurs von Phoenix stattfinden und Thomas hat dafür von Williams ein neues Einsatzgerät bekommen. Der neue FW13B war zwar mit leerem Tank deutlich nervöser, aber dafür mit vollem Tank viel agiler als vorher. Zudem war der Wagen damit sogar deutlich reifenschonender, als man angenommen hatte. Einzig das nervöse Verhalten war immer leicht da und so war das Vertrauen am Limit nicht das größte.
In der Quali schaffte es Patrese damit immerhin auf P2, Thomas wurde dritter, während sich Senna die Pole holte. Letzter hatte jedoch einen schlechten Start, Patrese ging in Führung, Thomas auf P2. Nach zwei Runden kam Thomas sogar an Patrese kurz vorbei, dieser konterte aber wenig später und gab nun das Tempo vor. Von hinten holte unterdessen Senna wieder auf und ging schon bald an Thomas vorbei, der nun mit der Überraschung des Tages im Nacken zu kämpfen hatte: Jean Alesi.
Nach einem Drittel der Renndistanz konnte Alesi sogar Thomas überholen, doch dieser blieb dran und holte sich den dritten Platz zur Halbzeit zurück. Gleichzeitig war absehbar, dass es Thomas wohl ohne Pitstop ins Ziel schaffen kann. Doch aus dieser euphorischen Idee sollte nichts mehr werden. Es dauerte nur wenige Runden, bis sich ein Schlauch am Kühler von Thomas löste und er die Kühlflüssigkeit auf der Strecke verteilte. Er bemerkte es nicht und noch bevor ihm der Boxenstand bescheid geben konnte, verabschiedete sich der Renault Motor mit weißem Rauch.
Patrese sicherte sich dagegen den Sieg knapp vor Senna, dritter wurde Nakajima vor Martini, Nannini und Mansell. Alesi hatte Probleme beim Pitstop und fiel weit zurück.









