Obwohl es diesmal keine Gewichte gab, kam Tsuyoshi mit der Strecke nicht zurecht und qualifizierte sich nur auf P14. Von hier aus kam er am Start immerhin auf P13 und war direkt hinter seinen Konkurrenten in der Meisterschaft: Hirakawa und Kamui Kobayashi. Während er an Kamui vorbei kommen konnte, zog Hirakawa davon und immer weiter in die Punkte. Diesmal waren aber 2 Strategien möglich: 2 Stopp oder 1 Stopp. Während Kamui und Tsuyoshi auf 1 Stopp gingen, war Hirakawa mit weniger Sprit auf einer 2 Stopp Strategie unterwegs.
Kamui konnte sich in den folgenden Runden wieder an Tsuyoshi ran arbeiten und vorbei gehen, während die beiden zur Halbzeit auf P2 und P3 lagen. Nach den Pitstops war Tsuyoshi vierter, Kamui auf P2. Hirakawas Strategie ging nicht auf, er war weit hinten im Feld.
Vor Tsuyoshi ging nun noch Tachikawa an die Pit, wodurch er auf P3 kam und hinter Kamui lag. An der Spitze war Baguette, doch auch dieser musste noch einmal an die Box. Während Tsuyoshi fast den gesamten Stint mit Takashi Kobayashi als Lapper kämpfte, konnte er sich von seinem Hintermann Mardenborough absetzen. Baguette ging kurz vor Rennende in die Pits und kam auf P2 hinter Kamui raus. Er versuchte zwar noch aufzuholen, das sollte aber nicht mehr gelingen. Tsuyoshi war weitere 15 Sekunden dahinter und kam ebenso nicht ran.
Kamui siegte schließlich vor Baguette und Tsuyoshi, Mardenborough wurde vierter. Dahinter kamen Tachikawa, Tsukakoshi, Button, Quintarreli und Kovalainen ins Ziel. Hirakawa wurde nur zehnter. Bei den GT300 siegte Yamauchi vor Hoshino und Iguchi.
In der Fahrerwertung der GT500 konnte Tsuyoshi damit um gerade einmal 7 Punkte den Titel vor Kamui Kobayashi holen, Baguette wurde noch dritter vor Hirakawa. Dahinter folgten Tachikawa, Button und Tsukakoshi.
Bei den GT300 wendete Hoshino im letzten Rennen das Blatt und holte sich 3 Punkte vor Yoshida den Titel. Tanaka wurde dritter, gefolgt von Yamauchi, Iguchi, Orime und Taniguchi.
Bei den Teams der GT500 holte sich Red Bull Racing 13 Punkte vor Team WedsSport Bandoh den Titel, vorallem dadurch, dass Tsuyoshi alle Rennrunden und damit alle 2.300 km der Saison fuhr. Dritter wurde Nakajima Racing vor TGR Team KeePer TOM’S und Team Mugen.
In der GT300 Klasse konnte NDDP Racing zurückschlagen und schnappte sich doch noch um 3 Punkte die Meisterschaft vor GAINER, dahinter folgten Dijon Racing, RE Amemiya Racing und Subaru BRZ R&D Sport.
Die Herstellerwertung der GT500 ging an Honda, die sich den Titel im letzten Moment um einen Punkt vor Toyota sicherten. Lexus konnte ebenso mit dem Sieg im letzten Rennen noch Nissan einholen und lag einen Punkt vor ihnen auf P3.
Bei den GT300 blieb Nissan 39 Punkte vor Subaru, dritter wurde Mazda vor ASL, Toyota und Lexus.
Damit bin ich am Ende der Saison. Ich muss zugeben, dass die Fahrzeuge auf genau diesen Strecken ein Traum sind. Die Kurse machen Spaß und man kann die GT500 extrem hart pushen. Auch wenn es natürlich ein Limit gibt. Auch die relativ kleinen Grids machen Spaß, da so die Meisterschaft (auch bedingt durch das „Erfolgsgewicht“) eng bleibt. Ich werde demnächst noch eine „International SuperGT“ fahren, in der die Fahrzeuge der DTM dazu kommen und die Strecken gut verteilt auf der Welt sind. Je nach Ausgang wird es dann ab 2026 eine moderne Serie mit diesen Wagen geben. Aktuell ist allerdings die japanische SuperGT mein Favorit. Die Serie hat ein spezielles Flair, dass ich sehr mag.















