Monaco

Nach einem Turboschaden in der ersten Runde in Imola ging es nun ins Fürstentum. Mit P20 qualifizierte sich Thomas recht weit hinten, zum Rennstart sollte die Strecke jedoch nass sein. Da absehbar war, dass es nur wenige Runden braucht, bis die Strecke trocken ist, waren fast alle auf Slicks unterwegs. Dass Regenreifen jedoch die bessere Wahl waren, zeigte Thomas, der sich innerhalb kürzester Zeit nach ganz vorne durchsetzte.

Die meisten wechselten nun ebenfalls auf Regenreifen, während Thomas mit den Bedingungen und dem Toleman kämpfte. Erst als er in T1 aufgrund der trockenen Bedingungen verpasste, wechselte er schließlich auf die Slicks. Die Konkurrenz kam ebenso in die Pits, einzig Tambay schaffte es so vorbei auf P1. Wenige Runden später ging auch Piquet vorbei. Auf P3 versuchte sich Thomas nun mit allem zu verteidigen, was er hatte und konnte so auch etliche Runden den letzten Podiumsplatz für sich behaupten. In den letzten Runden ging ihm jedoch das Gummi aus und trotz der schmalen Strecke kamen noch Watson, Arnoux und Alboreto vorbei. Da Piquet seinen Brabham jedoch abstellen musste, konnte Thomas somit auf P5 das Rennen beenden und erste WM Punkte sammeln.

„Das ist ein tolles Resultat für uns“, so Thomas. „Wir werden die Punkte feiern, als hätten wir das Rennen gewonnen. Wir wissen aber auch, dass es ein Mix aus der einzigartigen Strecke und den wechselhaften Bedingungen war. Der Wagen war aus eigener Kraft nicht in der Lage in die Punkte zu fahren. Aber manchmal braucht man eben auch etwas Glück.“

Thomas Niemayr