Meine STW Meisterschaft ist eine weitere Serie, die zwar an reale Serien angelehnt ist, aber keine einzelne Serie 1:1 nachbildet. Die STW ist dabei ein Mix aus der realen STW, sowie der ursprünglichen (richtigen) DTM. Die Rennen werden fast ausschließlich in Deutschland stattfinden, die Fahrzeuge werden in jedem Jahr richtige Tourenwagen sein. Dazu gibt es an 10 Rennwochenenden pro Jahr jeweils 2 Sprintrennen und keine Boxenstopps. Jeder gewonnene Meisterschaftspunkt bedeutet zudem 1 kg dauerhaftes Strafgewicht. Und um etwas „Flair“ an die Strecke zu bringen, sitzen vereinzelt ehemalige Fahrer aus anderen Serien (F1, IndyCar, NASCAR) in den Fahrzeugen.
Die Kurzanbindung von Hockenheim machte dabei den Anfang der ersten Saison im Jahre 1984. Poldi von Bayern und Frank Jelinski konnten dabei im ersten Rennen in ihren Supras P1 und P2 holen, Theodor Neumann ( also „wir“ ) im Rover kamen auf den dritten Rang. Beim zweiten Rennen sollte sich weiter dieses Kräfteverhältnis darstellen, nur konnte diesmal Theodor vor Poldi und Jelinski gewinnen.
Mit ordentlich Gewicht im Gepäck ging es schließlich zur zweiten Station auf dem Nürburgring, wo genau diese Regel das Feld bereits ordentlich durchmischte. Harald Grohs holte sich im Opel Omega vor Walter Brun im Volvo den Sieg, Theodor konnte immerhin den dritten Platz ins Ziel retten. Beim zweiten Lauf war es nun Brun, der vor Alan Jones im Jaguar zum Sieg fuhr. Das Podium wurde diesmal durch Peter John in seinem Mustang komplettiert, während Theodor nur fünfter hinter Grohs wurde.
Weiter ging es auf dem wunderschönen Österreichring, wo sich Van Ommen in seinem Opel beide Siege holte. Im ersten Rennen waren es John und Jones, die das Treppchen komplett machten, im zweiten Rennen folgten Hahne im zweiten Jaguar und John auf P2 und P3. Theodor kam in beiden Rennen auf P4 ins Ziel und konnte damit so langsam eine Führung in der Meisterschaft ausbauen.
Auf dem Mainz-Finthen Flugplatz ging es weiter, aber der Rover von Theodor sollte nun schließlich nicht mehr das Zusatzgewicht so leicht wegstecken. Während Jones vor Strycek im BMW und Brancatelli (ebenfalls BMW) siegte, wurde Theodor im ersten Rennen nur elfter. Im zweiten waren es wieder Jones und Strycek an der Spitze, Grohs komplettierte diesmal die Top3, während Theodor mit P7 immerhin Punkte holte.
In Wunstorf holte sich Jones seinen dritten Sieg in Folge, dahinter wurden die Opel von Eliseo Salazar und Grohs zweiter und dritter. Beim zweiten Rennen schnappte sich Olaf Manthey im Rover seinen ersten Saisonsieg vor Salazar und Jones. Theodor wurde in beiden Rennen fünfter und hatte nun schon 92 Punkte gesammelt. In der Wertung brachte ihn das aber nur auf P2, da Jones mit seiner anhaltend guten Leistung bei 107 Punkten war.
Auf dem Norisring war nun die Zeit der Mustangs gekommen, Pearson siegte vor John, während Hahne im Jaguar dritter wurde. Theodor kam knapp dahinter auf P4 ins Ziel. Beim zweiten Rennen war das Podium unverändert, Theodor wurde siebter. Jones holte am ganzen Wochenende gerade einmal einen Punkt, so dass der Vorsprung auf Theodor auf 2 Punkte schrumpfte.
Mit Diepholz stand ein weiteres Flugplatz-Rennen an, diesmal gewann Van Ommen vor Brancatelli und Asch im Rover, Theodor wurde sechster. Beim zweiten Rennen holte sich Manthey seinen zweiten Saisonsieg, während Theodor mit P2 endlich wieder auf dem Podium war. Dritter wurde Jelinski, der ebenso lange nicht unter den ersten drei war. In der Meisterschaft führte nun Theodor 19 Punkte vor Jones, hatte aber wieder mit deutlich mehr Gewicht zu kämpfen.
Auf dem letzten Flugplatz der Saison in Kassel-Calden sollte das erste Rennen jedoch das reinste Chaos werden. Theodor schaffte es durch das Unvermögen der anderen unerwartet zum Sieg zu fahren, während Van Ommen zweiter und Pearson dritter wurden. Beim zweiten Rennen war schließlich etwas mehr Ordnung im Feld und so siegte Haase im Opel vor Van Ommen und Manthey, während Theodor vierter wurde.
Die vorletzte Station war auf der AVUS und mittlerweile hatten alle im Feld etliche Zusatzgewichte im Fahrzeug. Winkelhock holte so im ersten Rennen seinen ersten Sieg im BMW, vor Lella Lombardi im Rover und Salazar. Beim zweiten Rennen Strycek vor Salazar und Winkelhock den Sieg. Theodor wurde im ersten Rennen fünfter, im zweiten vierter. Die Meisterschaft war damit zum greifen nah, wenn auch noch nicht sicher.
Beim Saisonfinale auf der Grand Prix Strecke von Hockenheim zeigte Alan Jones noch einmal alles und konnte beide Rennen gewinnen. Ebenso waren beide male Jürgen Barth und Walter Brun im Volvo auf P2 und P3. Theodor hatte dagegen mit seinem Zusatzgewicht zu kämpfen und kam beim ersten Rennen nur als neunter ins Ziel und musste beim zweiten Rennen nach einem Unfall aufgeben. Der Vorsprung reichte dennoch, um am Ende mit 177 Punkten die Meisterschaft zu gewinnen. Alan Jones wurde mit 156 Punkten zweiter, Van Ommen mit 131 dritter. Harald Grohs und David Pearson komplettierten die Top5.
In der Teamwertung holte sich Austin Rover Deutschland den Titel vor Valier Motorsport und Kilian Tuning, in der Markenwertung zählte dagegen immer nur das bestplatzierte Fahrzeuge, so dass Opel vor Rover und Jaguar die Meisterschaft einfahren konnte.









