Auf dem Rundkurs in Indianapolis startete Toni von der zehnten Position aus und legte eine bärenstarke Startphase hin. Bis zum Ende der ersten Runde kämpfte er sich bereits auf den achten Rang nach vorne, wo er sich mit rund fünf Sekunden Abstand hinter Colton Herta einreihte und dessen Tempo gut mitgehen konnte.
Da Toni im weiteren Verlauf der Anfangsphase freie Fahrt hatte, entschied sich das Team für eine aggressive Strategie und maximierte den ersten Stint so weit wie nur möglich. Durch das lange Verharren auf der Strecke übernahm Toni schließlich die Führung im Klassement und nutzte die saubere Luft optimal aus, um konstant schnelle Rundenzeiten in den Asphalt zu brennen. Nach seinem erlösenden Pitstop und dem Wechsel auf frische, harte Reifen kehrte er zwar auf der fünften Position auf die Strecke zurück, blies aber sofort zur Schlussoffensive.
Mit dem Reifenvorteil pflügte Toni zügig durch das Feld und arbeitete sich bis auf den zweiten Platz nach vorne, sodass nur noch der gestartete Colton Herta vor ihm lag. Bei dem Andretti Boliden hatte sich die Mannschaft am Kommandostand jedoch komplett verkalkuliert. In den absoluten Schlussrunden ging Colton Herta der Kraftstoff aus, sodass er für einen späten Splash an die Pits abbiegen musste. Toni erbte dadurch kampflos die Spitzenposition und gab den ersten Platz bis zur erlösenden Zielflagge nicht mehr ab, womit er einen vielumjubelten Sieg feierte. Toni wurde damit Sieger, gefolgt von Herta, Dixon, Armstrong, Newgarden, Palou, O’Ward, Lundgaard, Power und Rossi.
In der Meisterschaft übernimmt Toni mit diesem Triumph wieder die Führung in der Gesamtwertung und liegt nun 12 Punkte vor Alex Palou, gefolgt von Josef Newgarden, Scott McLaughlin, Colton Herta und Kyle Kirkwood.






