2025 – St. Petersburg

Der Saisonauftakt auf dem engen Stadtkurs in St. Petersburg hielt für Toni ein Wechselbad der Gefühle bereit, nachdem er sich im Qualifying mit dem 19. Startplatz eine denkbar schwierige Ausgangsposition eingebrockt hatte. Beim Schwenken der grünen Flagge lief es zunächst noch schlechter, da ein unruhiger Start ihn direkt auf die 20. Position zurückwarf. Toni steckte den Rückschlag jedoch schnell weg, fand nach einigen Runden seinen Rhythmus wieder und schob sich zumindest auf den 19. Platz vor, ehe er sich am Heck von Marcus Ericsson festsaugte.

Das Rennen erlebte kurz darauf seine erste entscheidende Wendung, als das Ausrufen einer Caution das Feld neutralisierte. Die Boxenstrategie während der Gelbphase spielte dem geduldigen Piloten perfekt in die Karten und spülte ihn im bereinigten Klassement sensationell bis auf den 13. Rang nach vorne. Auf dieser Position angekommen steckte Toni jedoch rundenlang im Getriebe von Felix Rosenqvist fest, ohne eine echte Lücke für ein Überholmanöver auf der engen Strecke zu finden.

Um der verwirbelten Luft zu entkommen, entschied sich das Team für eine taktische Variante und zog den fälligen Pitstop vor. Da nach hinten eine komfortable Lücke zu Devlin DeFrancesco klaffte, behauptete Toni nach der Ausfahrt aus der Boxengasse den 13. Platz auf der Strecke, machte durch diesen gelungenen Undercut aber massiv Boden gut, sobald die Konkurrenz wenig später ebenfalls zum Reifenwechsel reinkam. Im finalen Stint des Rennens musste Toni auf seinen älteren Reifen lediglich Colton Herta passieren lassen, der mit frischem Gummi von hinten herangeflogen kam. In den absoluten Schlussrunden geriet der neunte Platz zwar noch einmal ins Visier von Scott Dixon, doch Toni machte alle Lücken geschickt dicht, verteidigte die Linie fehlerfrei und rettete ein starkes Top-10-Ergebnis über die Ziellinie.

Den Sieg in Kalifornien feierte Josef Newgarden vor Felix Rosenqvist, Scott McLaughlin, Will Power, Christian Lundgaard, Marcus Armstrong, Alex Palou, Colton Herta, Toni und Scott Dixon.

Toni Notaro