Wir durchbrechen an dieser Stelle kurz die vierte Wand für einen Blick auf den Rennkalender, denn da es für den Thermal Club leider immer noch keine passende Mod gibt, fällt dieses Event aus und wir springen direkt zum packenden Stadtrennen in Long Beach.
Toni sicherte sich im Qualifying mit dem elften Startplatz eine solide Ausgangsposition und machte direkt beim Schwenken der grünen Flagge eine Position gut. In den darauffolgenden Umläufen blies er im Mittelfeld zur absoluten Schlussoffensive, passierte mit sehenswerten Manövern nacheinander Callum Ilott, Nolan Siegel sowie seinen Teamkollegen Graham Rahal und katapultierte sich sensationell bis auf den siebten Rang nach vorne.
Durch die ersten planmäßigen Pitstops der Konkurrenz und einige folgenschwere Unfälle an der Spitze, in die unter anderem Will Power und Colton Herta verwickelt waren, spülte es Toni bis auf den dritten Platz nach vorne. Das Team entschied sich nun für ein extremes strategisches Risiko und zögerte den ersten Service so lange wie möglich hinaus. Durch diesen Marathon-Stint übernahm Toni kurzzeitig die Führung im Klassement, ehe er schließlich selbst an die Box abbog und im dichten Feld zunächst auf die neunte Position zurückreichte.
Auf den harten Reifen nutzte Toni die freie Fahrt in sauberer Luft optimal aus, brannte eine Serie von extrem konstanten Rundenzeiten in den Asphalt und machte so viel Boden gut, dass er pünktlich zu den Stopps der restlichen Piloten wieder auf dem ersten Platz geführt wurde.
Nach seinem letzten planmäßigen Pitstop behauptete Toni diesmal souverän die Führung auf der Strecke und bog als Spitzenreiter in das finale Renndrittel ein. Da sein härtester Verfolger Alex Palou bereits über zehn Sekunden zurücklag und Toni zudem über den deutlichen Vorteil der frischeren Reifen verfügte, kontrollierte er das Tempo an der Spitze im Stile eines Champions und fuhr einem absolut ungefährdeten Sieg entgegen.
Den Triumph in Kalifornien feierte Toni vor Alex Palou, Alexander Rossi, Kyle Kirkwood, Santino Ferrucci, Scott McLaughlin, Callum Ilott, Conor Daly, Marcus Ericsson und Sting Ray Robb.
In der Meisterschaft übernimmt Toni mit diesem perfekten Erfolg die Führung in der Gesamtwertung und liegt nun neun Punkte vor Alex Palou, gefolgt von Josef Newgarden, Scott McLaughlin und Alexander Rossi.








