Beim Rennen in Portland ging Toni vom 14. Startplatz aus ins Rennen, bewies im engen und berüchtigten Schikanen-Nadelöhr direkt nach dem Start ein gutes Auge und schob sich auf die elfte Position nach vorne. Die Anfangsphase verlief jedoch unruhig, da Alexander Rossi und Colton Herta von hinten mächtig Druck machten, sich im dichten Getümmel wieder vorbeischoben und Toni vorerst auf den 13. Rang zurückreichten.
Toni steckte den Rückschlag schnell weg, blies zur Jagd auf Jack Doohan, schloss die Lücke zügig und presste sich mit einem präzisen Manöver vorbei. Als sich kurz darauf das reguläre Boxenfenster öffnete, bog ein Großteil der Konkurrenz für einen frühen Service an die Pits ab. Toni entschied sich in Absprache mit dem Kommandostand dagegen und zögerte seinen Stopp so lange wie möglich hinaus. Durch die freie Bahn und den extrem langen Stint spülte es ihn bis auf den vierten Platz nach vorne.
Toni nutzte die saubere Luft optimal aus, brannte eine Serie von konstant schnellen Rundenzeiten in den Asphalt und machte wertvollen Boden gut, ehe er schließlich selbst zu den Pits abbog. Nach dem Reifenwechsel und dem Nachtanken kehrte er auf der achten Position wieder auf die Strecke zurück, während das Klassement noch nicht vollständig bereinigt war. Da Tom Blomqvist im finalen Renndrittel noch für seinen späten Stopp an die Box abbiegen musste, übernahm Toni kampflos den siebten Rang. Er kontrollierte das Tempo in den Schlussrunden souverän nach hinten und brachte die Platzierung sicher über die Ziellinie.
Den Sieg in Portland feierte Alex Palou vor Scott Dixon, Josef Newgarden, Colton Herta, Santino Ferrucci, Scott McLaughlin, Toni, Tom Blomqvist, Graham Rahal und Jack Doohan.
In der Meisterschaft schrumpft Tonis komfortabler Vorsprung im Titelkampf, sodass er nun noch 18 Punkte vor seinem schärfsten Verfolger Alex Palou liegt, gefolgt von Scott Dixon, Colton Herta und Alexander Rossi.








