Aus der siebten Position ging Thilo in den Ardennen-Klassiker, legte jedoch einen perfekten Start hin und stürmte im Handumdrehen bis auf den vierten Rang nach vorne. Damit lagen nur noch die favorisierten Cobras und Hamilton vor ihm. Die langen Geraden und das extrem hohe Tempo der Strecke spielten dem Ferrari perfekt in die Karten. Thilo fackelte nicht lange, schnappte sich Hamilton und stellte fest, dass die Cobras diesmal keineswegs überlegen waren. Da dem Piloten dieser Hochgeschwindigkeitskurs ohnehin liegt, blies er zur Attacke: Nach einigen Umläufen zog er erst an Patthey vorbei und luchste schließlich auch Bolton die Führung ab.
Einmal an der Spitze, setzte sich Thilo kontinuierlich von seinen Verfolgern ab und zog den Cobras unaufhaltsam davon. Während Bolton wenig später mit technischen Problemen kämpfte und mehrere Positionen einbüßte, hielt Patthey einsam die Verfolgung aufrecht. Er kam jedoch zu keinem Zeitpunkt mehr in Schlagdistanz. Im Gegensatz zum bitteren Vorjahresdrama lief bei Thilo diesmal alles nach Plan und der rote Renner spulte die Runden absolut zuverlässig ab.
Thilo krönte seine fahrerische Leistung mit einem souveränen Sieg und überquerte die Ziellinie vor Patthey und Gendebien. Die weiteren Plätze sicherten sich de Changy, Poch, Hugus, Mougin, Laureau, Bolton und de Tomaso.
In der Meisterschaft übernimmt Poch aus der S3-Klasse die Führung im Gesamtklassement. Direkt dahinter lauern Patthey und Thilo auf den Plätzen zwei und drei, gefolgt von Bolton, Armagnac, Mougin und de Changy.








