Aus der 13. Position ging Thilo in den Marathon, zündete aber beim Start direkt den „Nachbrenner“. Dank der enormen Höchstgeschwindigkeit seines Ferrari stürmte er noch in der allerersten Runde bis auf den vierten Rang nach vorne. Die Konkurrenz schlug allerdings schnell zurück, als sich Swaters und wenig später auch Collins wieder am roten Renner vorbeiarbeiteten. Da Behra jedoch früh mit Problemen zu kämpfen hatte, hielt sich Thilo fest in den Punkterängen und hielt den Anschluss an die Spitzengruppe.
In den Abendstunden forderte die Materialschlacht ihre ersten Opfer und immer mehr Fahrzeuge gerieten in Schwierigkeiten. Thilo profitierte von den Ausfällen, schob sich bis auf den zweiten Platz vor und profitierte zudem von längeren Stints, die ihn in einen strategisch vorteilhaften, anderen Tankrhythmus brachten. Er jagte den Führenden Moss, bis dieser seinen Wagen in der Sandbank vergrub und Thilo die Spitzenposition überließ. Gegen Mitternacht übernahm schließlich Arents das Kommando, bevor das wahre Ausmaß der verschiedenen Boxenstrategien erst im fahlen Licht des Morgengrauens sichtbar wurde.
Thilo fand sich auf dem vierten Rang zwischen Hawthorn und Collins wieder und geriet in der Schlussphase unter Dauerdruck. Stoßstange an Stoßstange wehrte er die permanenten Angriffe von Collins erfolgreich ab. Diese Defensivleistung zahlte sich doppelt aus, als Swaters zu einem unplanmäßigen Boxenstopp hereinholen musste und Thilo auf den dritten Platz aufrückte. Da er die Angriffe von Collins bis zur Ziellinie im Keim erstickte, rettete er den Podiumsplatz über die Zeit.
Der Sieg ging an Arents vor Hawthorn und Thilo, der als Dritter das Podest komplettierte. Die weiteren Plätze belegten Collins, Hamilton, Frere, Swaters, Lewis-Evans, Whitehead und Bolton.
In der Meisterschaft behauptet Peter Bolton weiterhin die Spitzenposition auf dem ersten Platz. Thilo lauert als direkter Verfolger auf dem zweiten Rang, gefolgt von Arents, Bianchi, Brabham und Collins.










