Die neue Saison brachte für Thilo den Aufstieg in die Königsklasse S5, die mit 15 Fahrzeugen das stärkste Feld des gesamten Grids stellte. Im Qualifying lief es noch verhalten, sodass am Ende lediglich der elfte Startplatz heraussprang. Nach dem Start profitierte Thilo jedoch von einem Unfall in der Spitzengruppe und machte direkt Boden gut, wodurch er sich schnell auf dem sechsten Rang wiederfand. Die Anfangsfreude wich jedoch rasch der Realität, denn Thilo kämpfte sichtlich mit den Tücken seines neuen Ferrari 315S. Nach einem Dreher rutschte er bis auf die neunte Position ab. Zwar kämpfte er sich im Anschluss an Whitehead und Brabham vorbei, musste im Gegenzug aber den heranfliegenden Arents ziehen lassen.
In der zweiten Rennhälfte biss sich Thilo die Zähne am Heck von Hamilton aus, fand aber keinen Weg vorbei. Stattdessen geriet er selbst unter Druck von den Verfolgern. Erst ging Flockhart an Thilo vorbei und nur wenige Umläufe später musste er auch Frere passieren lassen. Das Rennglück kehrte erst in der Schlussphase teilweise zurück, als Hamilton mit technischen Problemen zurückfiel und Thilo sich dank einer cleveren Strategie mit einem Boxenstopp weniger wieder vor Flockhart setzte.
Mehr als der achte Platz war beim Debüt im neuen Boliden jedoch nicht zu holen. Es zeigte sich deutlich, dass Thilo mit dem Ferrari noch nicht warm geworden ist. Zwar präsentiert sich der Wagen deutlich agiler als sein Vorgänger, doch der Grenzbereich ist extrem schmal geworden, wodurch Thilo im Verlauf des Rennens entweder zu weit vom Limit entfernt oder schlicht darüber war.
Den Sieg sicherte sich Moss vor Collins und Swaters. Die weiteren Top-Plätze belegten Hawthorn, Arents, Frere, Behra, Thilo, Hamilton und Flockhart.
In der Meisterschaft übernimmt Moss mit diesem Auftakterfolg die Führung im Gesamtklassement. Auf den weiteren Rängen folgen Collins, Bolton, Bianchi, Swaters, Hawthorn und Brabham.










