Beim Stadtrennen in Toronto nahm Toni den Lauf vom 13. Startplatz aus in Angriff, profitierte jedoch vom dichten Getümmel in der ersten Kurve und schob sich direkt auf die neunte Position nach vorne. Auf dieser Welle des Erfolgs presste er sich wenig später auch noch an Josef Newgarden vorbei, ehe er sich am Heck von Tom Blomqvist festbiss.
Es dauerte etliche Runden im dichten Verkehr, bis Toni den Riegel knacken und an Tom Blomqvist vorbeiziehen konnte, woraufhin er kurz darauf auch Scott McLaughlin erfolgreich überrumpelte. Als im weiteren Verlauf die ersten Überrundungen anstanden und sich das reguläre Pitwindow öffnete, bog ein Großteil des Feldes für Servicearbeiten ab. Toni blieb gemeinsam mit Scott Dixon und Colton Herta draußen, wodurch sich das Trio an der Spitze des Feldes isolierte. Toni erhöhte den Druck massiv und lancierte einen ersten Angriff auf den führenden Scott Dixon, der jedoch scheiterte. Beim nächsten Versuch setzte sich Toni entscheidend daneben, woraufhin Scott Dixon umgehend in die Pits abbog.
Toni folgte nur eine Runde später für seinen fälligen Stopp und kehrte tatsächlich hauchdünn vor Scott Dixon als Führender auf die Strecke zurück. Auf den noch kalten Reifen fehlte Toni in den ersten Kurven jedoch der Grip, sodass Scott Dixon mit maximalem Schwung postwendend wieder vorbeizog. Toni steckte nicht auf und blies zur sofortigen Gegenattacke, bürdete seinem Material dabei jedoch zu viel auf. Unter der permanenten Gegenwehr überhitzten Tonis Reifen komplett, wodurch er in der Schlussphase wehrlos war. Nacheinander musste er erst Colton Herta und wenig später auch Kyle Kirkwood passieren lassen, was ihn auf den vierten Rang zurückwarf, auf dem er das Rennen letztlich auch beendete.
Den Sieg feierte Colton Herta vor Scott Dixon, Kyle Kirkwood, Toni, Alexander Rossi, Alex Palou, Will Power, Scott McLaughlin, Santino Ferrucci und Marcus Ericsson.
In der Meisterschaft übernimmt Toni mit drei Punkten Vorsprung wieder die Führung in der Gesamtwertung vor Alex Palou, gefolgt von Colton Herta, Scott Dixon, Alexander Rossi und Pato O Ward.








