Nach der Sommerpause startete die Formel 1 in Zandvoort, wo sich Tsuyoshi mit dem zehnten Startplatz eine solide Ausgangsposition erarbeitet hatte. Direkt nach dem Erlöschen der Startampel blies der Japaner zur Attacke und setzte sich neben seinen Teamkollegen Albon, um den neunten Rang zu übernehmen. Noch während dieses teaminternen Duells brach direkt vor den beiden Williams-Piloten im dichten Mittelfeld das blanke Chaos aus. In einer folgenschweren Kettenreaktion waren etliche Fahrzeuge in einen Massenunfall verwickelt, doch Tsuyoshi reagierte blitzschnell, wich den gestrandeten Wracks und Trümmerteilen elegant aus und fand sich nach nur einer halben Runde sensationell auf der vierten Position wieder.
Diesen Spitzenplatz konnte der Williams-Pilot gegen die heranstürmende Top-Konkurrenz erwartungsgemäß nicht über die gesamte Distanz verteidigen, sodass er im weiteren Verlauf Perez und Sainz passieren lassen musste. Hinter Tsuyoshi tat sich jedoch eine komfortable Lücke von mehreren Sekunden zu Tsunoda auf, die der Japaner mit konstanten Rundenzeiten sukzessive vergrößerte.
Obwohl Tsuyoshi das Tempo der absoluten Spitzengruppe an der Spitze nicht ganz mitgehen konnte, kontrollierte er das Rennen nach hinten souverän und sicherte die sechste Position Schrit für Schritt ab. Die zweite Hälfte der Distanz verlief für den Williams-Piloten weitgehend ereignislos, was der riesigen Freude über den hart erkämpften sechsten Platz und die dicken Punkte im Ziel jedoch keinen Abbruch tat.
Den Sieg in den Niederlanden feierte Norris vor Russell, Leclerc, Sainz, Perez, Tsuyoshi, Tsunoda, Ricciardo, Zhou und Alonso.
In der Meisterschaft liegt Verstappen weiterhin vierundzwanzig Punkte vor Piastri, gefolgt von Perez, Norris und Russell. Tsuyoshi klettert dank des starken Resultats auf den zwölften Platz der Fahrerwertung nach oben, während Williams in der Konstrukteursweltmeisterschaft ein komfortables Polster von elf Punkten auf die Racing Bulls behauptet.





