2024 – Suzuka

Beim Heimspiel in Suzuka erlebte Tsuyoshi ein Wechselbad der Gefühle, nachdem er sich in einem chaotischen und verregneten Qualifying sensationell den zweiten Startplatz gesichert hatte. Zum Rennsonntag präsentierte sich die Strecke jedoch völlig abgetrocknet, wodurch die hervorragende Ausgangsposition für den Williams Piloten schnell an Wert verlor.

Direkt beim Erlöschen der Startampel büßte Tsuyoshi zwei Positionen ein und fiel auf den vierten Rang zurück. In den darauffolgenden Runden ging die Talfahrt zunächst weiter, da die Konkurrenz im Trockenen ein höheres Tempo anschlagen konnte und den Japaner bis auf den achten Platz durchreichte. Erst auf dieser Position fand Tsuyoshi seinen Rhythmus und fing sich direkt vor Esteban Ocon, den er fortan kontrollieren konnte.

Der Abstand zu dem hartnäckigen Verfolger von Alpine schwankte über weite Strecken der Distanz stabil zwischen anderthalb und zwei Sekunden. In der absoluten Schlussphase drehte der Williams Pilot noch einmal auf, legte ein paar wertvolle Zehntelsekunden zwischen sich und seinen Kontrahenten und sicherte sich mit dem achten Platz im Ziel die lang ersehnten ersten Punkte der laufenden Saison.

Den Sieg in Japan feierte Carlos Sainz vor Sergio Perez, Lewis Hamilton, George Russell, Oscar Piastri, Lando Norris, Max Verstappen, Tsuyoshi, Esteban Ocon und Kevin Magnussen.

In der Meisterschaft führt Oscar Piastri nun mit sechsundzwanzig Punkten Vorsprung vor Max Verstappen, gefolgt von Lewis Hamilton, Sergio Perez und Lando Norris. Tsuyoshi klettert dank des zählbaren Erfolgs auf den vierzehnten Platz der Gesamtwertung nach oben, während Williams in der Konstrukteursweltmeisterschaft den achten Rang vor Alpine und Haas einnimmt.

Tsuyoshi Nakamoto