Im Qualifying zeigte Tsuyoshi eine starke Leistung und sicherte sich den fünften Startplatz, von dem aus er beim Erlöschen der Ampel direkt Piastri attackierte und sich kurzzeitig auf den vierten Rang nach vorne schob. Der McLaren-Pilot nutzte jedoch wenig später den Windschatten auf den langen Geraden von Silverstone, setzte den Gegenangriff und holte sich die Position erfolgreich zurück. Kurz darauf tauchte Alonso im Rückspiegel auf und machte enormen Druck, bis der Spanier schließlich am Williams vorbeizog. Tsuyoshi ließ sich jedoch nicht abschütteln und heftete sich wie eine Klette an das Heck des Alpine, wodurch er das hohe Tempo der Gruppe problemlos mitgehen konnte.
Erst gegen der Rennmitte kam wieder Bewegung in das Klassement, als sich Alonso nach einem Fahrfehler unglücklich wegdrehte. Tsuyoshi profitierte von dem Patzer und rückte kampflos wieder auf den fünften Platz vor, bekam es nun allerdings mit dem heranstürmenden Leclerc zu tun. Gegen den deutlich schnelleren Ferrari hatte Tsuyoshi auf der Bremse zwar keine reale Chance zur Gegenwehr, zeigte aber ein starkes Renntempo und konnte dem Monegassen über eine beachtliche Distanz folgen. In der allerletzten Runde spitzte sich das Drama für Williams jedoch zu, als von hinten auch noch Perez heranstürmte. Der Red-Bull-Pilot fackelte nicht lange, machte mit einem aggressiven Manöver kurzen Prozess und schob Tsuyoshi in den finalen Kurven noch auf den siebten Rang zurück, auf dem der Japaner schließlich die Zielflagge sah.
Verstappen feierte den Sieg vor Russell, Ocon, Leclerc, Piastri, Perez, Tsuyoshi, Gasly, Sainz und Hamilton.
In der Meisterschaft scheint derzeit kein Konkurrent so recht die Verfolgung des Spitzenreiters aufnehmen zu wollen, sodass Verstappen seine Führung im Klassement auf komfortable 116 Punkte vor Leclerc ausbaut. Dahinter belegen Perez, Hamilton und Sainz die ersten Verfolgerplätze, während Tsuyoshi in der Fahrer-WM hinter Ocon auf den elften Gesamtrang zurückfällt.






