Im Qualifying nutzte Tsuyoshi das Potenzial des Williams optimal aus und sicherte sich den siebten Startplatz. Beim Erlöschen der Ampel erwischte er einen perfekten Start und schoss durch eine clevere Linienwahl in den ersten beiden Kurven bis auf den fünften Rang nach vorne. Auf der darauffolgenden langen Geraden wurde der Williams jedoch zum absoluten Kanonenfutter für die Konkurrenz, da der fehlende Topspeed Tsuyoshi schutzlos auslieferte und er bis auf den neunten Platz durchgereicht wurde. Nur eine Runde später nutzte auch Sainz die Schwäche auf den Geraden aus, zog am Japaner vorbei und verwies ihn auf den zehnten Rang. Tsuyoshi versuchte im Anschluss zwar der Gruppe zu folgen, geriet jedoch zunehmend unter Druck von Hülkenberg, der unentwegt im Heck lauerte.
Zur Rennhälfte blies Hülkenberg schließlich zur entscheidenden Attacke. Tsuyoshi wehrte sich vehement und machte die Ideallinie dicht, doch der Haas-Pilot setzte sich mit einem harten Manöver durch. In den folgenden Umläufen startete Tsuyoshi mehrere wütende Konterangriffe, fand im kurvenreichen Mittelsektor jedoch keine Lücke, um sich die Position zurückzuholen. Zugleich tauchte in der Schlussphase auch noch sein Teamkollege Albon im Rückspiegel auf, sodass Tsuyoshi defensiv agieren musste, um nicht noch mehr Boden zu verlieren. Am Ende verteidigte er den elften Platz erfolgreich nach hinten, kam an Hülkenberg aber nicht mehr vorbei und verpasste die Punkteränge hauchdünn.
Leclerc feierte den Sieg vor Verstappen, Hamilton, Perez, Alonso, Russell, Piastri, Sainz, Norris und Hülkenberg.
In der Meisterschaft führt Verstappen das Klassement nun mit 26 Punkten Vorsprung vor Leclerc an, während dahinter Hamilton, Perez und Alonso die ersten Verfolgerplätze belegen und Tsuyoshi unverändert den elften Gesamtrang behauptet.







