In Budapest startete Thorsten von der zehnten Position und bewies einmal mehr seine Qualitäten als Startspezialist, indem er sich sofort auf Rang acht nach vorne schob. Sein erstes Ziel war Ricciardo, den er sich nach kurzer Jagd schnappte. Während sich Vettel an der Spitze von Maldonado befreien konnte, blieb Thorsten dem Red Bull dicht auf den Fersen und nutzte die Gunst der Stunde, um nach dem ersten Rennviertel ebenfalls am Williams vorbeizuziehen. Doch die Freude über den Vorwärtsdrang währte nur kurz, denn von hinten stürmte Button heran. Mit einem Geschwindigkeitsüberschuss, dem Thorsten nichts entgegenzusetzen hatte, zog der Brite noch vor Ende der Runde am Renault vorbei.
In der zweiten Rennhälfte begannen die Probleme: Thorsten verlor spürbar an Pace und fand sich plötzlich in der Defensive gegen einen aggressiv fahrenden Kobayashi wieder. Er musste sein ganzes Können aufbieten und den Wagen am absoluten Limit bewegen, um den Sauber hinter sich zu halten. Da Alonso seinen Ferrari vorzeitig abstellen musste, rückte Thorsten kampflos auf den sechsten Platz vor. In einem dramatischen Finale knackte Webber in der letzten Runde noch Kobayashi und setzte Thorsten sofort unter massiven Druck. Doch Thorsten behielt die Nerven, leistete sich keinen Fehler und rettete den sechsten Platz über die Ziellinie.
An der Spitze feierte das Team aus Enstone einen Riesenerfolg: Räikkönen sicherte sich den Sieg vor Hülkenberg und Button während Massa sowie Vettel die Top 5 komplettierten. Dahinter folgten Thorsten und Webber sowie Kobayashi und di Resta während Vergne den letzten Zähler ergatterte.
In der Weltmeisterschaft schrumpft Vettels Vorsprung auf acht Punkte vor Button gefolgt von Thorsten und Alonso sowie Schumacher und Räikkönen während Hamilton die Top 7 abschließt.






