Im Fürstentum startete Thorsten von einem starken fünften Platz in das wohl schwierigste Rennen des Jahres. Schon beim Erlöschen der Ampeln bewies er erneut seine Klasse und ließ Button direkt hinter sich. Doch damit nicht genug: Noch in der ersten Runde setzte er alles auf eine Karte und überrumpelte Sutil mit einem mutigen Manöver in der Old Station Hairpin. Nach diesem Husarenstück fand er sich direkt im Getriebe der beiden Red Bull Boliden wieder und klebte Webber am Heck. Obwohl Thorsten sichtlich mehr Speed im Renault hatte als sein Vordermann, schien es Monaco-typisch zunächst kein Vorbeikommen zu geben.
Erst nach knapp der Hälfte der Renndistanz zahlte sich seine Geduld aus. Thorsten nutzte eine winzige Unachtsamkeit von Webber und zog mit einem riskanten aber perfekt exekutierten Manöver am Ausgang des Tunnels vorbei. Damit übernahm er den zweiten Rang und jagte dem führenden Vettel hinterher. Dieser hatte sich zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits einen Vorsprung von mehreren Sekunden herausgefahren. Trotz einer fehlerfreien Fahrt und konstant schneller Rundenzeiten war die Lücke zur Spitze nicht mehr zu schließen. Thorsten kontrollierte seinen Vorsprung nach hinten souverän und feierte mit dem zweiten Platz sein bisher bestes Saisonergebnis.
Sieger im Fürstentum wurde Vettel vor Thorsten und Webber während Button sowie Alonso die weiteren Top-Plätze belegten. Dahinter folgten Hamilton und Heidfeld sowie Alguersuari und Kobayashi während Perez den letzten Punkt ergatterte.
In der Gesamtwertung führt Hamilton nun nur noch elf Punkte vor Alonso gefolgt von Button und Vettel sowie Webber und Thorsten. Bei den Konstrukteuren liegt McLaren weiterhin an der Spitze vor Red Bull und Ferrari sowie Renault und Force India.





