Monaco

Das Training in Monaco lief hervorragend. Tsuyoshi absolvierte das komplette Programm und war zudem in P3 sogar schnellster. Im Qualifying zeigte er diese Leistung erneut und konnte wieder Q3 erreichen. Seine Runde reichte dort jedoch „nur“ für den siebten Startplatz.

Von da aus ging es direkt am Start einen Platz nach vorne, da Leclerc mit Mediums startete und direkt einen Nachteil hatte. Ab nun hielt sich Tsuyoshi bis zum ersten Pitstop vor Vettel, während er sich von Ricciardo absetzte.

Leider war die Strategie nicht ganz perfekt, so dass Tsuyoshi im Verkehr wieder auf die Strecke kam. Durch den Zeitverlust war er nur noch siebter, konnte sich dort aber problemlos halten.

20 Runden vor Schluss setzte jedoch leichter Regen ein, so dass Ricciardo auf Slicks komplett aufholen konnte. Tsuyoshi konnte den Platz zwar bis nach dem Wechsel auf Intermediates halten, doch beim Überrunden machte Leclerc vor ihm einen Fehler und er konnte nicht mehr ausweichen. Dadurch fehlte ihm eine Seitenplatte am Frontflügel und es wurde schwer gegen Ricciardo zu verteidigen.

Wie es kommen sollte, so kam nun auch noch das Safety Car auf den Plan. Tsuyoshi nutzte die Chance, um sich frische Reifen und einen neuen Frontflügel zu holen. Leider wurde das Feld hinter dem Safety Car aber nicht mehr sortiert, so dass er neun Sekunden hinter Ricciardo wieder auf die grüne Flagge zu fuhr. Mit nur noch wenigen zu absolvierenden Runden hatte er keine Chance mehr die ganzen überrundeten dazwischen hinter sich zu lassen, so dass er sich schließlich mit dem achten Platz zufrieden geben musste.

Das Ergebnis ist dennoch hervorragend. Zusammen mit Pierre auf dem zehnten Platz, konnte AlphaTauri erneut wichtige Punkte sammeln und bleibt damit an Racing Point dran. Mit Baku folgt jedoch wohl die härteste Prüfung der gesamten Saison und eine reine Hassstrecke von Tsuyoshi.

Tsuyoshi Nakamoto