1966 – Reims

Der französische Grand Prix fand diesmal in Reims statt und da der Kurs fast nur aus Geraden besteht, waren die Ferrari und Honda das Maß aller Dinge. Thaddeus kam auf den sechsten Startplatz, konnte sich aber noch in den ersten Bereichen auf P3 vor schieben, bevor Bandini von der Strecke kam und Thaddeus zweiter war.

Mit Surtees schaffte er es nicht mitzuhalten und musste sich nun gegen beide Honda wehren, was ihm schließlich gelingen sollte. Er baute zwar eine kleine Lücke zu den beiden auf, aber gleichzeitig zog auch Surtees an der Spitze 7 Sekunden davon. Als gegen Rennhälfte nun die Honda wieder näher kamen, versuchte Thaddeus nach vorne zu flüchten. Er konnte den Abstand zu Surtees zwar auf 3 Sekunden verkleinern, aber 2 Runden vor Schluss waren nun die Honda direkt an ihm dran.

Thaddeus wurde zwar mehrfach von den beiden überholt, konnte aber immer wieder kontern und hatte in der letzten Runde günstigen Windschatten von Lappern. So schaffte er es am Ende 0,1 Sekunde vor Ginther auf P2 ins Ziel zu kommen.

Surtees siegte unterdessen, während Bucknum vierter wurde, gefolgt von Scarfiotti und Spence. In der Meisterschaft sind Bandini, Arundell, Surtees und Bucknum nun punktegleich auf P1, dahitner folgen Hulme, Clark und Thaddeus.

Thaddeus Nassek