1965 – Mexico City

Beim Saisonfinale ging es für Thaddeus von P5 ins Rennen und direkt am Start konnte er Bandini hinter sich lassen. Nun war er hinter Ginther, Rodriguez und Surtees, doch Rodriguez konnte das Tempo nicht all zu lange mit gehen und Surtees und Thaddeus kamen an ihm vorbei. Anschließend war Thaddeus an Surtees dran, doch es ging darum für Ferrari auch das letzte Saisonrennen zu gewinnen.

So blieb er dahinter und startete kein Angriff, doch er sollte zu nah an Surtees sein. Dieser machte nach einem Drittel einen Fehler, Thaddeus konnte nicht ausweichen und beide berührten sich. Während Surtees sich raus drehte, konnte Thaddeus den Wagen noch gerade so auf der Strecke halten. Einzig Bandini, Rodriguez und Bucknum sollten durch schlüpfen. Ab hier zeigte Thaddeus jedoch, dass er der schnellste im Feld war und arbeitete sich bald wieder an allen vorbei.

Mit dem letzten Renndrittel war er schließlich zweiter, doch Ginther war nun bereits 6 Sekunden davon gefahren. Thaddeus konnte den Abstand zwar auf 3 Sekunden verkleinern, doch für einen Angriff sollte es nicht mehr reichen. Ginther holte sich den Sieg vor Thaddeus, Bandini, Rodriguez, Bucknum und Clark.

Thaddeus hat sich damit um 21 Punkte den Titel geholt, zweiter wurde durch das letzte Rennen noch Bandini, gefolgt von Surtees, Bucknum, Ginther, Bonnier, Rodrigeuz, Brabham, Hill und Stewart.

In der Konstrukteurswertung holte sich Ferrari 19 Punkte vor Honda den Titel, dritter wurde Brabham vor BRM, Lotus, Cooper und Alfa Romeo.

Thaddeus Nassek