2025 – Suzuka

Zwar konnte Theodor den Pescarolo wieder auf die Pole stellen, doch schon am Start versuchte Longin im Brabham an ihm vorbei zu kommen. Es dauerte nur wenige Runden, bis er es schließlich schaffte, doch Theodor konnte in der Schikane kontern. Durch den Zweikampf sind nun aber auch United Autosport und Oreca dazu gekommen und als Brabham schließlich in T1 durch ging, konnten beide mit durch schlüpfen. Nach den ersten Pitstops blieb es dabei, doch beim Versuch wieder vor zu kommen, rutschte Bourdais in der ersten Kurve von der Strecke und verlor 2 Plätze an HAAS und Lotus.

Bourdais versuchte nun den Fehler wieder gut zu machen und wollte in der Haarnadelkurve an beiden vorbei, berührte jedoch den HAAS und drehte sich. Da das Feld weiterhin sehr eng war, ging es dadurch auf den letzten Platz der Klasse zurück. Bis in die Nacht arbeitete das Team nun daran wieder weiter vor zu kommen und sollte sich auch schließlich am Morgen im Kampf mit HAAS und United Autosport um P5 wieder finden. Das Pescarolo Team konnte dabei diesen Kampf für sich entscheiden und holte sogar auf AF Corse auf P4 auf.

Ab hier ging es nun hin und her zwischen Kubica im AF Corse und Theodor im Pescarolo beide wechselten fast jede Runde die Plätze und nur wenige Minuten vor dem Schluss schien ausgerechnet van der Linde im punkteführenden Jordan GT4 das Zünglein an der Waage zu sein. Theodor kam nicht vorbei, Kubica konnte durch schlüpfen und schien nun sicher vierter. Doch das Blatt wendete sich noch einmal: Kubica verpasste in Turn 1 seinen Bremspunkt, kam leicht von der Strecke und Theodor konnte wieder durch gehen. Da das Rennen fast vorbei war, gab Theodor nun den Platz nicht mehr her.

In der LMP2 gewann Red Bull vor Acura und Porsche, in der LMP3 war es Lotus vor Brabham und Oreca, in der GT3 Proton vor Risi und DAMS und in der GT4 Jordan vor Arrows und Williams.

Insgesamt sind nach 10 Rennen knapp 40.000 km gefahren wurden, Jordan schaffte es dabei deutlich die Meisterschaft zu gewinnen. 9 Punkte dahinter lagen am Ende AF Corse und Arrows, gefolgt von Lotus und Pescarolo.

In der LMP2 lag am Ende Mercedes vor Ferrari und Red Bull, in der LMP3 war AF Corse das beste Team vor Lotus und Theodor mit Pescarolo. Die GT3 Wertung ging an Risi, die punktegleich mit Proton waren, aber einen Sieg mehr hatten. Dritter wurde DAMS. Die GT4 Wertung ging an Jordan vor Arrows und Williams.

Insgesamt hat die Serie Spaß gemacht, braucht aber Feinschliff. Auf manchen Strecken sind die LMP3 einfach zu stark und mir ist nicht klar, was Reiza da gemacht hat. Daher wird die LMP3 für 2026 gestrichen und die Teams werden auf die anderen Klassen aufgeteilt. Dazu sind in der GT4 Ginetta und McLaren zu stark, während der Porsche viel zu schwach ist. Auch hier wird nachjustiert. Ansonsten kann ich aber nicht viel negatives sagen. LMP2 und GT4 vertragen sich noch gerade so und Reiza hat mittlerweile richtig gutes Langstreckenracing geschaffen. Nächstes Jahr wird es dann die Rennen aber an richtigen Terminen geben, wodurch sie mehr über das Jahr verteilt sind.

Theodor Nygard