Der Start war eine Demonstration von Präzision: Von der Pole Position aus verteidigte Theodor P1 souverän, doch die Dominanz währte nur kurz. Red Bull mit Franz Hermann übte massiven Druck aus und zog schließlich vorbei. Theodor ließ sich jedoch nicht abschütteln, er krallte sich in den Windschatten des Führenden, hielt den Kontakt und schonte dabei den Porsche.
Als die Schatten am späten Nachmittag länger wurden, schlug die Stunde von Porsche. Mit einem entschlossenen Manöver holte sich Theodor die Führung zurück. Er nutzte die freie Bahn sofort und fuhr innerhalb kürzester Zeit einen Vorsprung von 3 Sekunden heraus. Der Porsche schien im Sonnenuntergang seinen Rhythmus gefunden zu haben.
Doch die Nacht forderte ihren Tribut und ein schwieriger Stopp in der Box warf den Porsche zurück. Porsche fand sich plötzlich auf Rang 3 wieder, hinter dem Red Bull und einem immer stärker werdenden Mercedes mit Hesse am Steuer. Stoßstange an Stoßstange jagten die drei durch die Finsternis.
Als die Sonne am Morgen aufging, klebten sie immer noch zusammen und das Team um Theodor traf eine mutige Entscheidung: Sie stellten die Strategie asynchron um. Theodor suchte die „Clean Air“, um die Aerodynamik des Porsche voll auszunutzen und den Reifenverschleiß zu optimieren, während die Konkurrenz im direkten Zweikampf Zeit verlor.
Am späten Vormittag dann die Wende: Der Red Bull stand mit technischen Probleme lange an der Box und Porsche war nun zweiter. Gegen Mittag war das Bild dann komplett bereinigt: Theodor lag wieder in Führung, knapp 4 Sekunden vor dem Mercedes. In der Schlussphase baute Porsche den Vorsprung auf 6 Sekunden aus und konnte so zum Sieg fahren.
Zweiter wurde Mercedes vor Renault, Acura und Peugeot, während in der GT3 Risi vor DAMS und HAAS siegte. Minardi schnappte sich dagegen den Sieg in der GT4 vor RBM und Williams.
In der Gesamtwertung führt Risi nun 3 Punkte vor Williams, einen weiteren Punkt dahinter ist Theodor mit Porsche vor Minardi, Proton, Tyrrell und Ferrari.








