2025 – Int. 250 km Eifelrennen Nürburgring

Diesmal schaffte es Tsuyoshi auf den 14. Startplatz und konnte sich von dort aus in der ersten Runde auf P12 verbessern. Da der Ferrari im Rennen deutlich besser war, als in der Qualifikation, konnte er sich nun langsam bis auf P9 vor arbeiten. Hier angekommen arbeitete er sich schließlich langsam an Schmied und Lietz vorbei, so dass er auf P7 lag. Diesmal war jedoch das Pitstop-Fenster von der 10. bis zur 40. von 49 Runden, so dass die ersten sich bereits aus dem Verkehr nahmen und früh nachtankten.

Tsuyoshi blieb jedoch weiter auf der Strecke und war nun bei seinem Teamkollegen Schwartzmann angekommen. An ihm vorbei zu kommen war keine leichte Aufgabe, da beide die gleichen Vor- und Nachteile des Ferrari nutzen konnten. Erst nach der 15. Runde schaffte er es an ihm vorbei, so dass er nun hinter Stolz war. Doch dieser drehte nun erst recht auf, bis er schließlich in der 18. Runde ebenfalls die Boxengasse aufsuchte. Tsuysohi wurde nun Runde um Runde weiter nach vorne gespült, bis auch Mick Schumacher als Führender in die Box ging und Tsuyoshi P1 übernahm.

Den Pitstop wählte Tsuyoshi allerdings deutlich später und auch wenn Schumacher konstant 4 Sekunden hinter ihm war, so zögerte Tsuyoshi den Boxenstop bis zur 30. Runde raus. Durch die freie Fahrt konnte er so viel Zeit gewinnen, dass er auf P2 hinter Schumacher wieder auf die Strecke kam. Schumacher war jedoch 20 Sekunden vor ihm, Tsuyoshi hatte aber die deutlich frischeren Reifen und genauso wenig Sprit im Tank. Damit fuhr er mit die besten Zeiten im Feld und konnte pro Runde etwas über eine Sekunde auf Schumacher aufholen.

Zwei Runden vor Schluss hatte Tsuyoshi schließlich die Lücke geschlossen und mit dem Reifenvorteil konnte sich Schumacher nicht wehren. Bereits der erste Angriff in der Goodyear-Kehre saß, Tsuyoshi ging vorbei und konnte Schumacher davon fahren. Nach 1 Stunde und 26 Minuten holte sich schließlich Tsuyoshi seinen ersten Sieg, zweiter wurde Schumacher vor Stolz, Schwartzmann, Vermeulen, Rast, Aitken, Lietz, Vanthoor und Habsburg.

In der Meisterschaft hat Tsuyoshi damit um 6 Punkte die Führung vor Rockenfeller übernommen, dahinter folgen Schumacher, Mortara, Aitken, Stolz und Lietz. In der Teamwertung ist Engstler durch das gute Rennen ebenfalls auf P1 vor gerückt, 4 Punkte vor HRT. Dahinter liegen SSR, HWA und Mücke. Bei den Marken führt weiterhin Ford, Mercedes ist jedoch auf 2 Punkte dran und Ferrari weitere 2 Punkte dahinter. Porsche, Toyota und BMW belegen die Plätze 3 bis 6, einzig Audi hat noch keinen Punkt geholt.

Tsuyoshi Nakamoto