Als wäre das Finale nicht schon spannend genug, sollte auch noch das Wetter „Würze“ in das Rennen bringen. Bei einem komplett verregneten Grand Prix fanden Senna und Thomas keinen Grip und während Senna immerhin auf P13 startete, so musste Thomas von Rang 19 ins Rennen gehen. Am Start kamen beide jedoch vorwärts, Senna auf P11, Thomas auf P13. Ab hier hingen beide fest und nach ein paar Runden versuchte es Thomas schließlich in eine Lücke neben Palmer zu stechen. Dieser machte jedoch zu, beide berührten sich und Thomas drehte sich. Er hatte zwar keinen Schaden, war nun aber wieder auf Platz 19.
An der Spitze fuhr unterdessen Prost einsam seine Runden, während Thomas sich aus eigener Kraft immerhin wieder auf P14 arbeitete. Doch nun kam die große Überraschung: Während man bei Williams für Patrese und Thomas keinen Pitstop geplant hatte, gingen alle anderen an die Box. Beide kamen damit weit vor, Patrese auf Rang 2, Thomas auf 4. Beide waren nun aber ein leichtes „Fressen“ für die Fahrer mit frischen Regenreifen. Thomas musste sich so erst gegen Herbert geschlagen geben und dann auch noch ausgerechnet an Senna den fünften Platz abgeben. Immerhin Rang 6 rettete er ins Ziel, doch das war am Ende auch nicht mehr wichtig. Prost holte sich den Sieg und damit die Meisterschaft, 5 Sekunden dahinter kam Nannini ins Ziel. Patrese wurde dritter vor Herbert, Senna und Thomas.
Alain Prost holte sich schließlich seinen vierten Titel und zog damit mit den Rekordhaltern Juan Manuel Fangio und Thilo Neusch gleich. Senna wurde 11 Punkte dahinter zweiter, weitere 6 Punkte dahinter lag Thomas. Patrese wurde vierter vor Nannini, Mansell, Herbert, Brundle, Berger und Piquet.
Die Konstrukteurswertung ging um 40 Punkte an McLaren, Williams wurde zweiter vor Benetton, Ferrari, Brabham, Lotus und Arrows.








