2025 – Detroit

Beim Stadtrennen in Detroit ging Toni vom achten Startplatz aus ins Rennen und machte direkt beim Schwenken der grünen Flagge zwei Positionen gut, was ihn auf den sechsten Rang nach vorne brachte. In dieser Anfangsphase sortierte er sich direkt hinter seinem Teamkollegen Graham Rahal ein und folgte ihm rundenlang, während sich die beiden im Formationsflug erfolgreich von den Verfolgern absetzten. Nach einigen Umläufen erarbeitete sich Toni schließlich die entscheidende Gelegenheit und zog an seinem Stallrivalen vorbei.

Als nächstes Ziel hatte er nun Christian Lundgaard im Visier, an dem er schließlich durch unfreiwillige Schützenhilfe von Alexander Rossi vorbeikam, welcher als Überrundeter im Weg stand. Mit diesem Manöver übernahm Toni den dritten Platz, verteidigte die Position erfolgreich nach hinten und versuchte gleichzeitig die Lücke zum Führenden Josef Newgarden zu schließen. Das Rennglück wendete sich jedoch schlagartig, als eine extrem unglücklich getimte Caution die gesamte Strategie über den Haufen warf und Toni im dichten Feld bis auf die zwölfte Position zurückreichte.

Mit viel Wut im Bauch blies Toni im Anschluss zur Aufholjagd, kämpfte sich im engen Leitplankenkanal Platz für Platz nach vorne und schob sich in der absoluten Endphase des Rennens tatsächlich wieder bis auf den hervorragenden dritten Rang vor. Zu diesem Zeitpunkt lag er stolze 12 Sekunden hinter dem zweitplatzierten Christian Lundgaard. Toni mobilisierte auf den letzten Kilometern noch einmal alle Reserven und verkürzte den Rückstand mit einer Serie extrem schneller Rundenzeiten bis auf fünf Sekunden, für eine finale Attacke gingen ihm im packenden Finale jedoch schlichtweg die Runden aus.

Den Sieg feierte Scott McLaughlin vor Christian Lundgaard, Toni, Pato O’Ward, Colton Herta, Graham Rahal, Marcus Armstrong, Josef Newgarden, Alex Palou und Hélio Castroneves.

In der Meisterschaft baut Toni seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus und liegt nun komfortable 46 Punkte vor Alex Palou, gefolgt von Scott McLaughlin, Colton Herta, Josef Newgarden und Marcus Armstrong.

Toni Notaro