Im Qualifying sicherte sich Tsuyoshi den zehnten Startplatz, ehe es direkt nach dem Erlöschen der Ampel in den ersten Kurven von Barcelona extrem turbulent zuging. Im dichten Getümmel schob er seinen Williams zwischenzeitlich bis auf den siebten Rang nach vorne, verlor die Positionen im Verlauf der ersten Runde durch die harten Positionskämpfe jedoch wieder und sortierte sich am Ende des ersten Umlaufs wieder auf dem zehnten Platz ein. Fortan klebte Ocon im Alpine an seinem Heck und versuchte mit allen Mitteln, einen Weg vorbeizufinden. Tsuyoshi hielt im Williams ebenso hart dagegen und verteidigte die Linie rundenlang, musste sich dem enormen Druck des Franzosen schließlich aber beugen. Tsuyoshi folgte dem neuen Zehntplatzierten, während von hinten der in den Startunfällen zurückgefallene Sainz im schnellen Ferrari mit Riesenschritten aufholte.
Noch bevor Sainz eine echte Attacke reiten konnte, verlor Tsuyoshi bei einem heftigen Highspeed-Dreher die Kontrolle über das Auto, fing den Wagen aber geistesgegenwärtig ab und brachte ihn auf dem zwölften Rang wieder zurück auf die Strecke. Ab diesem Moment blies er zur Schadensbegrenzung und holte mit starken Rundenzeiten immer weiter auf das Mittelfeld auf. Zuerst saugte er sich an das Heck seines Teamkollegen Albon heran, an dem er nach einer sauberen teaminternen Absprache ohne Zeitverlust vorbeiziehen konnte. Anschließend lief er auf Gasly auf, der sich jedoch mit Händen und Füßen wehrte und jeden Angriff des Williams aggressiv konterte. Erst nach etlichen Runden und einem packenden Rad-an-Rad-Duell setzte sich Tsuyoshi mit einem späten Bremsmanöver erfolgreich durch. Gasly steckte nicht auf und startete in der Folge mehrere wütende Gegenangriffe, scheiterte aber immer wieder an Tsuyoshis Fahrzeugpositionierung, bis sich der AlphaTauri-Pilot bei einer Attacke schließlich selbst wegdrehte.
Da in der Schlussphase zudem noch Norris seinen McLaren vorzeitig im Kiesbett abstellen musste, erbte Tsuyoshi zwei weitere Positionen und brachte nach dieser Energieleistung einen hart umkämpften neunten Platz sicher ins Ziel.
Verstappen sicherte sich den Sieg vor Hamilton, Leclerc, Piastri, Russell, Hülkenberg, Ocon, Sainz, Tsuyoshi und Perez.
In der Gesamtwertung baut Verstappen seine Führung weiter aus und liegt nun schon 67 Punkte vor Leclerc, während dahinter Perez, Hamilton und Sainz die ersten Verfolgerplätze belegen. Tsuyoshi rutscht in der Fahrer-WM auf den zehnten Rang direkt hinter Norris ab, während Williams den sechsten Platz in der Konstrukteurswertung erfolgreich verteidigt.








