Vom zwölften Startplatz aus startete Thorsten eine furiose Jagd durch das Feld. Bereits in der ersten Runde machte er drei Plätze gut und ließ dabei unter anderem Maldonado hinter sich. Mit sichtlich mehr Pace im Renault arbeitete er sich konsequent nach vorne, kassierte Vergne und wenig später auch Kobayashi, womit er die Kampfgruppe um Massa und Schumacher einholte. Zur Rennmitte setzte er ein perfektes Manöver gegen Massa und fand sich plötzlich in Schlagdistanz zum Podium wieder. Beim Versuch, sich auch Schumacher zu schnappen, riskierte Thorsten jedoch etwas zu viel: Er verbremste sich heftig, beide Piloten mussten den weiten Weg durch die Auslaufzone nehmen und der lachende Dritte war Massa, der innen an beiden vorbeischlüpfte.
Thorsten steckte nicht auf und blies zur Schlussattacke. In einem dramatischen Finale saugte er sich in der letzten Runde noch einmal an das Getriebe des Ferrari heran und setzte zum Sprint auf die Ziellinie an. Doch Massa verteidigte seine Position mit aller Routine und rettete den vierten Platz mit dem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,03 Sekunden über den Zielstrich. Obwohl der fünfte Platz das bisher beste Saisonergebnis für Thorsten markierte, war die Stimmung im Team zwiegespalten: Sein Teamkollege Räikkönen bewies mit Rang zwei hinter Sieger Vettel eindrucksvoll, welch enormes Potenzial im diesjährigen Renault steckt.
Vettel feierte den Sieg in der Wüste vor Räikkönen und Button während Massa sowie Thorsten die Top 5 komplettierten. Dahinter folgten Schumacher und Kobayashi sowie Vergne und Maldonado während di Resta den letzten Punkt ergatterte.
In der Meisterschaft baut Button seinen Vorsprung auf 15 Punkte vor Vettel aus gefolgt von Hamilton und Alonso sowie Räikkönen. Thorsten klettert durch dieses starke Ergebnis wieder auf den zwölften Rang der Gesamtwertung.






